Datenschutz

Zuletzt aktualisiert: 07.10.2026 07:15

Stand: 6. Oktober 2026

Diese Datenschutzinformationen beschreiben die Verarbeitung personenbezogener Daten innerhalb des Webportals und der nativen Android-App von NahMoment. Verantwortlicher ist der im Impressum genannte Betreiber.

1. Grundsätze und Zweck des Portals

Das Angebot richtet sich ausschließlich an volljährige Personen und dient der Anbahnung freiwilliger, auch erotischer Kontakte und persönlicher Treffen. Es kann über das Webportal und – soweit bereitgestellt – über die native Android-App genutzt werden. Dabei werden nur Daten verarbeitet, die für Registrierung, Benutzerkonto, Profil, Alters- und Zugangsschutz, Treffpunkt-Funktionen, Kommunikation, Sicherheit, Moderation, Abrechnung, Benachrichtigungen, die Bereitstellung der App und den technischen Betrieb erforderlich sind oder von dir freiwillig bereitgestellt werden.

Das Portal setzt technische und organisatorische Schutzmaßnahmen ein, um personenbezogene Daten vor unbefugtem Zugriff, Verlust, Manipulation oder unbeabsichtigter Offenlegung zu schützen. Zugriffsrechte innerhalb der Administration werden rollen- und berechtigungsbezogen vergeben.

2. Registrierung, Benutzerkonto und Zwei-Faktor-Authentifizierung

Bei der Registrierung verarbeiten wir insbesondere E-Mail-Adresse, Anzeigename, Geburtsdatum, Passwort-Hash, Bestätigungsstatus und technische Zeitstempel. Das angegebene Geburtsdatum wird zur Prüfung verwendet, ob die bei der Registrierung erforderliche Volljährigkeit nach den vom Benutzer gemachten Angaben vorliegt. Passwörter werden nicht im Klartext gespeichert. Zur Bestätigung der E-Mail-Adresse und für Sicherheitsfunktionen können zeitlich begrenzte Codes versendet werden.

Der bei der Registrierung gewählte Anzeigename muss innerhalb des Portals eindeutig sein. Hierzu wird bei der Registrierung geprüft, ob der gewünschte Anzeigename bereits von einem bestehenden, nicht anonymisierten Benutzerkonto verwendet wird. Ist der gewünschte Name bereits vergeben, kann das Portal freie alternative Anzeigenamen vorschlagen. Der Anzeigename kann nach Abschluss der Registrierung durch den Benutzer selbst nicht mehr geändert werden. Administrativ berechtigte Mitarbeiter können ihn nur im Rahmen ihrer Aufgaben und unter Beachtung der portalweiten Eindeutigkeit korrigieren.

Bei der Registrierung werden außerdem die konkret angezeigten Fassungen der AGB, Community-Regeln und Datenschutzinformationen technisch versioniert und der Registrierung zugeordnet. Zum Nachweis wird gespeichert, welche unveränderliche Dokumentfassung dem Benutzer angezeigt wurde und ob diese als AGB bzw. Community-Regeln akzeptiert oder als Datenschutzinformation zur Kenntnis genommen wurde. Hierfür werden insbesondere Dokumentversion, technischer Dokumentbezug, Zeitpunkt der Darstellung bzw. Registrierung und die Art der Bestätigung gespeichert. Die historischen Dokumentfassungen werden mit einer technischen Prüfsumme gegen nachträgliche unbemerkte Inhaltsänderungen abgesichert.

Für normale Benutzer kann freiwillig eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) eingerichtet werden. Hierfür wird ein technisches TOTP-Geheimnis verarbeitet. Dieses Geheimnis wird serverseitig verschlüsselt gespeichert. Wiederherstellungscodes werden nach ihrer erstmaligen Anzeige nicht im Klartext gespeichert, sondern nur in einer Form, die eine spätere Prüfung ermöglicht. Bei der Anmeldung können Zeitpunkt, erfolgreiche oder fehlgeschlagene 2FA-Prüfungen und sicherheitsrelevante Sperrzeiten verarbeitet werden.

Solange für ein normales Benutzerkonto keine 2FA aktiviert ist, kann das Portal in regelmäßigen Abständen einen Sicherheitshinweis anzeigen, der auf die freiwillige Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung hinweist. Hierfür werden insbesondere Zeitpunkt der letzten Erinnerung und Zeitpunkt der nächsten vorgesehenen Erinnerung gespeichert.

Für Superadministratoren, Administratoren und Moderatoren ist eine Zwei-Faktor-Authentifizierung verpflichtend. Für administrative Sitzungen bestehen zusätzlich zeitliche Sicherheitsbegrenzungen, insbesondere eine maximale Inaktivitätsdauer und eine absolute Sitzungsdauer.

Der QR-Code zur Einrichtung der Zwei-Faktor-Authentifizierung wird innerhalb des Portals erzeugt. Das Portal übermittelt den darin enthaltenen TOTP-Schlüssel nicht zur QR-Code-Erzeugung an Google oder einen sonstigen externen QR-Code-Dienst. Wenn du eine Authenticator-App eines Drittanbieters verwendest, gelten für deren Nutzung zusätzlich die Datenschutzbedingungen des jeweiligen App-Anbieters.

Rechtsgrundlage für die Bereitstellung des Benutzerkontos und seiner Sicherheitsfunktionen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Zusätzliche Maßnahmen zur Absicherung von Konten, Administration und IT-Infrastruktur können auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen.

2.1 Nutzung der nativen Android-App, Geräte und API-Sitzungen

Bei Nutzung der nativen Android-App wird das Benutzerkonto über eine gesicherte API mit dem Portal verbunden. Hierfür können insbesondere eine zufällig erzeugte Gerätekennung, Gerätebezeichnung, Plattform, App-Version und Buildnummer, Zeitpunkt der letzten Nutzung, Push-Aktivierungsstatus sowie ein technischer Sperr- bzw. Widerrufsstatus des registrierten Geräts verarbeitet werden. Diese Angaben dienen der Zuordnung aktiver App-Sitzungen, der Kontosicherheit, der Sperrung einzelner Geräte, der Durchsetzung erforderlicher Mindestversionen und dem technischen Betrieb der App.

Für angemeldete App-Sitzungen werden zufällige Zugriffs- und Aktualisierungstoken verwendet. Serverseitig werden diese Token nicht im Klartext als verwendbares Anmeldegeheimnis gespeichert, sondern in einer Form, die der technischen Prüfung dient. Aktualisierungstoken können bei ihrer Verwendung rotiert und an Benutzerkonto, registriertes Gerät, Gültigkeitsdauer und sicherheitsrelevante Kontomerkmale gebunden werden. Bei Passwortänderungen, Gerätesperren, Abmeldung oder anderen Sicherheitsereignissen können bestehende App-Sitzungen ungültig werden.

Soweit die Android-App eine biometrische Entsperrung anbietet, erfolgt die biometrische Prüfung durch das Android-Betriebssystem auf dem Endgerät. Das Portal erhält keine Fingerabdrücke, Gesichtsbilder oder sonstigen biometrischen Rohdaten. Lokal gespeicherte Sitzungsdaten werden durch die Sicherheitsfunktionen des Android-Geräts geschützt; die konkrete Verfügbarkeit und Sicherheit der Biometrie hängt zusätzlich vom verwendeten Endgerät und dessen Betriebssystem ab.

Die Android-App kann eine vom Betreiber bereitgestellte neue APK-Version herunterladen. Vor der Übergabe an den Android-Installer werden insbesondere Downloadziel, Dateigröße, kryptografische Prüfsumme, Paketname, Versionsangaben und die Signatur des App-Pakets technisch geprüft. Für die Installation ist die jeweilige Android-Systemfunktion maßgeblich.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der für App-Nutzung, Geräteverwaltung und API-Sitzungen erforderlichen Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere Geräte- und Sitzungsprüfung, Missbrauchsabwehr und Durchsetzung sicherheitsrelevanter Mindestversionen, können auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen.

3. Altersverifizierung und 18+-Zugangsschutz

Das Portal ist ausschließlich für volljährige Personen bestimmt. Zusätzlich zum bei der Registrierung angegebenen Geburtsdatum kann für besonders geschützte 18+-Funktionen eine gesonderte Altersverifizierung erforderlich sein.

Ohne erfolgreiche Altersverifizierung können grundsätzlich weiterhin die hierfür freigegebenen Portalbereiche genutzt werden. Bestimmte besonders geschützte Funktionen bleiben jedoch gesperrt. Hierzu gehören insbesondere der Zugriff auf freigegebene 18+-Profilbilder, das Hochladen bzw. Verwenden von 18+-Bildern sowie der Versand und Abruf privater Bildnachrichten, soweit der 18+-Zugangsschutz aktiviert ist.

3.1 Altersverifizierung über PayPal

Für die Altersverifizierung wird der Zahlungsdienstleister PayPal eingesetzt. Die Eingabe der Kartendaten erfolgt innerhalb von durch PayPal bereitgestellten Eingabefeldern. Vollständige Kartennummer, Kartenprüfnummer (CVV/CVC) und vergleichbare geheime Kartendaten werden dabei nicht durch das Portal gespeichert.

Beim Aufruf und bei der Nutzung der Altersverifizierung werden technische Komponenten von PayPal eingebunden. Hierdurch wird eine direkte Verbindung zwischen deinem Browser und PayPal hergestellt. PayPal kann dabei insbesondere technische Verbindungsdaten sowie die von dir innerhalb der PayPal-Eingabefelder angegebenen Karten- und Transaktionsdaten verarbeiten.

Zur Altersverifizierung wird eine Autorisierung über 1,00 EUR ausgelöst. Hierbei handelt es sich im vorgesehenen Verifizierungsablauf nicht um eine vom Portal einzuziehende Zahlung. Der Betrag wird lediglich vorübergehend autorisiert und die Autorisierung unmittelbar wieder aufgehoben. Je nach Bank oder Kartenanbieter kann eine solche Autorisierung dennoch vorübergehend als Vormerkung sichtbar sein.

Für die Verifizierungsentscheidung verarbeitet das Portal während des Vorgangs von PayPal zurückgemeldete technische Informationen. Hierzu können insbesondere gehören:

  • technische Bestell- und Autorisierungsreferenzen,
  • Betrag und Währung der Autorisierung,
  • der technische Status der Autorisierung,
  • die von PayPal zurückgemeldete Kartenart bzw. Kartenklassifizierung,
  • das Ergebnis der von PayPal bzw. dem Kartenherausgeber durchgeführten Kartenauthentifizierung, insbesondere einer 3-D-Secure-Prüfung,
  • der Status der anschließenden Aufhebung der Autorisierung.

Die Altersverifizierung gilt nur dann als erfolgreich, wenn die hierfür vorgesehenen technischen Voraussetzungen erfüllt sind und PayPal insbesondere eine geeignete Kreditkarte sowie eine erfolgreiche Authentifizierung bestätigt und die Autorisierung anschließend erfolgreich aufgehoben wurde.

Eine vollständige Kartennummer oder Kartenprüfnummer wird durch das Portal weder als Bestandteil des Benutzerkontos noch im Audit-Protokoll gespeichert.

3.2 Speicherung des Verifizierungsergebnisses

Nach erfolgreicher Altersverifizierung speichert das Portal beim Benutzerkonto insbesondere:

  • dass die Altersverifizierung erfolgreich abgeschlossen wurde,
  • den Zeitpunkt der erfolgreichen Verifizierung,
  • eine technische Kennzeichnung des verwendeten Verifizierungsverfahrens und
  • die für den Vorgang verwendete technische Betriebsumgebung.

Zusätzlich können sicherheits- und nachweisrelevante Ereignisse zum Beginn, Erfolg oder Fehlschlagen einer Altersverifizierung im Audit- bzw. Sicherheitsprotokoll erfasst werden. Dabei werden keine vollständige Kartennummer und keine Kartenprüfnummer gespeichert.

Der Verifizierungsstatus dient ausschließlich der Steuerung und Absicherung der hierfür vorgesehenen 18+-Funktionen und administrativen Nachvollziehbarkeit. Eine erfolgreiche Altersverifizierung wird anderen Mitgliedern nicht als öffentliches Identitäts- oder Echtheitskennzeichen angezeigt.

Während eines laufenden Verifizierungsvorgangs können technische Referenzen vorübergehend innerhalb der Benutzersitzung verarbeitet werden, um den begonnenen Vorgang dem richtigen Benutzerkonto zuzuordnen und sicher abschließen zu können.

Die Altersverifizierung dient nicht der Feststellung oder öffentlichen Bestätigung der Identität eines Benutzers. Sie dient insbesondere dem Schutz der ausschließlich für volljährige Mitglieder vorgesehenen Inhalte und Funktionen.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Prüfung zur Bereitstellung der vom Benutzer gewünschten geschützten 18+-Funktionen erforderlich ist. Maßnahmen zum Schutz Minderjähriger, zur Verhinderung einer Umgehung des 18+-Zugangsschutzes sowie zur Sicherheit und Missbrauchsabwehr können ergänzend auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen.

PayPal verarbeitet die bei der Nutzung seiner Dienste erhaltenen Daten nach eigener datenschutzrechtlicher Verantwortlichkeit und nach den für PayPal geltenden Datenschutzbestimmungen.

4. Profildaten

Im Profil können insbesondere Anzeigename, Geburtsdatum, Geschlecht (männlich, weiblich oder divers), die Angabe, nach welchem Geschlecht bzw. welchen Mitgliedern du suchst, Ort, Bundesland, zweistelliger PLZ-Bereich, Beschreibung und Sichtbarkeitseinstellungen gespeichert werden. Das Geburtsdatum selbst wird anderen Mitgliedern nicht angezeigt; soweit freigegeben, wird daraus lediglich das Alter abgeleitet. Ort und Region werden nur entsprechend deiner Sichtbarkeitseinstellungen dargestellt.

Profil- und Suchangaben werden für Mitgliederlisten, Profilansichten und – soweit die jeweilige Funktion genutzt wird und die hierfür erforderlichen Einwilligungen vorliegen – für gegenseitige Such- bzw. Matchingfilter verwendet. Im Mitgliederbereich kann außerdem eine unbeschränkte Ansicht „Alle“ angeboten werden. Für Online-Vorschläge können zusätzlich Sichtbarkeit, Blockierungen, gegenseitige Suchkonstellation und die serverseitig festgestellte letzte Portalaktivität berücksichtigt werden. Ein solcher Vorschlag ist keine Aussage über eine tatsächliche Kontaktbereitschaft oder Zustimmung der vorgeschlagenen Person.

Angaben zu Geschlecht, der freiwilligen Angabe „Ich suche“, Profilbeschreibung und sonstigen freiwilligen Profilinhalten können im Kontext eines Dating- und Erotikportals Rückschlüsse auf Sexualleben oder sexuelle Orientierung zulassen. Die Angabe „Ich suche“ wird deshalb nur dann für die sichtbare Dating-/Partnersuche, gegenseitige Such- und Matchingfilter oder Online-Vorschläge verwendet und gegenüber anderen Mitgliedern ausgegeben, wenn hierfür eine aktuelle ausdrückliche Einwilligung vorliegt. Rechtsgrundlage für diese Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten ist Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO; die technische Bereitstellung der gewünschten Profil- und Suchfunktion erfolgt ergänzend auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die Angabe wird nicht zur Bildung eines Werbeprofils eingesetzt.

Bei Bestandskonten kann ein bereits früher gespeicherter Wert für „Ich suche“ bis zu einer Entscheidung über die neue Einwilligung technisch noch im eigenen Benutzerkonto vorhanden sein. Ohne aktive Dating-/Matching-Einwilligung wird dieser Wert nicht für Matching, Suchpräferenzen oder Online-Vorschläge verwendet und nicht anderen Mitgliedern angezeigt. Er kann dem angemeldeten Kontoinhaber im Rahmen der eigenen Kontoverwaltung weiterhin angezeigt werden. Wird die Dating-/Matching-Einwilligung widerrufen, wird die gespeicherte Angabe „Ich suche“ entfernt.

NahMoment kann im Webportal und in der Android-App ein zentrales Einwilligungs-Center bereitstellen. Dort werden freiwillige Einwilligungen für Dating/Partnersuche, private Textinhalte, private Chat-Bilder, private Sprachnachrichten und Treffpunkt-Funktionen übersichtlich angeboten und verwaltet. Das bloße Anzeigen oder Schließen des Einwilligungs-Centers begründet keine Einwilligung. Wählst du „Später entscheiden“, wird keine der dort angebotenen Einwilligungen erteilt oder widerrufen. Für den technischen Zweck, den zentralen Hinweis nicht bei jeder Anmeldung erneut anzuzeigen, kann gespeichert werden, welche Version des Einwilligungs-Centers für dein Konto bereits bearbeitet wurde, aus welcher Oberfläche die Bearbeitung erfolgte und wann dies geschah. Dieser technische Status ersetzt nicht den gesonderten Nachweis einer Einwilligung.

Administrativ berechtigte Mitarbeiter können Benutzerdaten im Rahmen ihrer Aufgaben bearbeiten. Hierzu kann auch die Korrektur eines Anzeigenamens gehören; ein geänderter Anzeigename muss ebenfalls portalweit eindeutig sein. Solche Änderungen können zur Nachvollziehbarkeit protokolliert werden. Der durch die gesonderte Altersverifizierung erzeugte 18+-Verifizierungsstatus ist hiervon getrennt und wird nicht als gewöhnliches frei bearbeitbares Profildatum behandelt.

5. Profilbilder und Alterskennzeichnung

Hochgeladene Profil- und Galeriebilder werden serverseitig geprüft und verarbeitet, in ein einheitliches Bildformat gebracht und bis zur Moderation nicht für andere Mitglieder freigegeben. Beim Upload erfolgt eine Vorkennzeichnung als 16+ oder 18+; die Administration kann die endgültige Kennzeichnung im Rahmen der Moderation festlegen. Moderationsstatus, Zeitpunkt, Bearbeiter und gegebenenfalls ein Moderationshinweis werden gespeichert.

Aus den freigegebenen 16+-Bildern kann ein Benutzer ein Bild als Profilbild festlegen. Wird kein Profilbild ausdrücklich ausgewählt, kann das Portal automatisch das erste geeignete freigegebene 16+-Bild verwenden. Wird das ausgewählte Profilbild später gelöscht, abgelehnt oder nicht mehr als geeignetes 16+-Bild geführt, kann automatisch auf ein anderes geeignetes freigegebenes 16+-Bild zurückgegriffen werden.

Ein 18+-Bild wird nicht als allgemeines Profilbild verwendet.

Öffentlich bzw. in nicht 18+-verifizierten Bereichen werden ausschließlich dafür freigegebene 16+-Bilder nach den im Portal vorgesehenen Sichtbarkeitsregeln ausgegeben. Freigegebene 18+-Bilder werden ausschließlich innerhalb der hierfür geschützten Mitgliederfunktionen angezeigt. Ist der 18+-Zugangsschutz aktiviert, setzt ihr Abruf eine erfolgreiche Altersverifizierung des aufrufenden Benutzers voraus. Zusätzlich kann vor der Anzeige eines einzelnen 18+-Bildes eine bewusste Nutzeraktion erforderlich sein.

Profil- und Galeriebilder werden nicht unmittelbar aus einem öffentlich zugänglichen Upload-Verzeichnis ausgeliefert. Die gespeicherten Bilddateien befinden sich außerhalb des öffentlichen Webverzeichnisses und werden nur über kontrollierte Anwendungsfunktionen bereitgestellt. Beim Upload werden Bilder serverseitig neu verarbeitet und kodiert; die ursprüngliche Upload-Datei wird nicht als öffentlich abrufbares Original bereitgestellt.

Das Portal kann übliche Browserfunktionen wie das Kontextmenü oder das Ziehen von Benutzerbildern einschränken, um ein einfaches Speichern oder Kopieren zu erschweren. Ein vollständiger technischer Schutz vor Kopien, Bildschirmaufnahmen oder anderweitigem Speichern bereits im Browser dargestellter Inhalte kann jedoch nicht gewährleistet werden.

6. Treffpunkte, Vorlieben, NoGos, private Beobachtungen und Treffpunktvorschläge

Wenn du dich bei einem Treffpunkt einträgst, speichern wir den Treffpunkt, deine freiwillige Kurzbeschreibung, den Aktivstatus sowie von dir ausgewählte Vorlieben und NoGos. Die Administration legt lediglich die verfügbaren Bezeichnungen und erläuternden Beschreibungen fest; die Auswahl triffst du selbst für deine jeweilige Treffpunkt-Anmeldung.

Schon eine aktive Treffpunkt-Anmeldung sowie insbesondere Kurzbeschreibung, Vorlieben und NoGos können Rückschlüsse auf dein Sexualleben zulassen und damit besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO betreffen. Für die aktuellen Treffpunkt-Funktionen wird deshalb eine gemeinsame ausdrückliche Einwilligung verwendet. Sie umfasst die eigene Treffpunkt-Anmeldung einschließlich Kurzbeschreibung und Vorlieben/NoGos, private Treffpunkt-Beobachtungen mit den hierfür vorgesehenen Aktivitätshinweisen sowie den zeitlich begrenzten „Treffpunkte Live“-Status.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten innerhalb dieser Treffpunkt-Funktionen ist Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO; die technische Bereitstellung der jeweils gewünschten Funktion erfolgt ergänzend auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Die Einwilligung wird mit Version, Zeitpunkt und Textnachweis protokolliert und kann über die Einwilligungsverwaltung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Beim Widerruf werden aktive Treffpunkt-Anmeldungen beendet, deren Kurzbeschreibungen und Vorlieben/NoGos entfernt, private Beobachtungen gelöscht und aktive Live-Statusangaben beendet. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.

Bei Bestandskonten können technisch noch ältere, enger gefasste Einwilligungen für einzelne Treffpunkt-Funktionen vorhanden sein. Solche Alt-Einwilligungen werden durch ein Update nicht automatisch zu der neuen gemeinsamen Treffpunkt-Einwilligung erweitert. Sie gelten nur in ihrem bisherigen Umfang, bis der Benutzer die aktuelle gemeinsame Einwilligung ausdrücklich erteilt oder die Treffpunkt-Einwilligungen widerruft.

6.1 Private Treffpunkt-Beobachtungen

Du kannst einen Treffpunkt auch privat beobachten, ohne dich dort selbst öffentlich als Interessent einzutragen. Für eine solche Beobachtung speichert das Portal die Zuordnung zwischen deinem Benutzerkonto und dem beobachteten Treffpunkt sowie den Zeitpunkt, zu dem die Beobachtung angelegt wurde. Die Beobachtung wird anderen Mitgliedern nicht angezeigt.

Wenn sich später ein für dich sichtbares Mitglied neu an einem von dir beobachteten Treffpunkt einträgt, kann das Portal dir eine interne Aktivitätsbenachrichtigung anzeigen. Dabei wird in der Treffpunkt-Aktivitätsmeldung nicht offengelegt, welches Mitglied sich neu eingetragen hat. Besteht zwischen dir und dem neu eingetragenen Mitglied eine Benutzerblockierung, wird für dich aus diesem Vorgang keine Treffpunkt-Aktivitätsmeldung erzeugt.

Auch die private Beobachtung eines Treffpunkts kann aufgrund des Zwecks des Portals Rückschlüsse auf dein Sexualleben zulassen und damit besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO betreffen. Für neue Nutzungen ist die in diesem Abschnitt beschriebene gemeinsame Treffpunkt-Einwilligung maßgeblich. Eine Beobachtung wird anderen Mitgliedern nicht angezeigt; die dabei verarbeiteten Daten werden nur für die gewünschte Beobachtungs- und Benachrichtigungsfunktion sowie die beschriebenen Sicherheits- und Blockierungsregeln verwendet.

6.2 Vorschläge für neue Treffpunkte

Registrierte Benutzer können dem Betreiber neue Treffpunkte zur Prüfung vorschlagen. Ein solcher Vorschlag wird nicht automatisch veröffentlicht oder als aktiver Treffpunkt übernommen, sondern zunächst ausschließlich zur administrativen Prüfung gespeichert.

Für einen Treffpunktvorschlag können insbesondere die Zuordnung zum vorschlagenden Benutzerkonto, Name und Art des vorgeschlagenen Treffpunkts, Bundesland, zweistelliger PLZ-Bereich, geografische Position bzw. Kartenkoordinaten, eine freiwillige Beschreibung, Erstellungs- und Bearbeitungszeitpunkte sowie der jeweilige Prüfstatus verarbeitet werden. Im Rahmen der administrativen Bearbeitung können außerdem Korrekturen an den vorgeschlagenen Treffpunktdaten, eine interne bzw. für den Benutzer bestimmte Rückmeldung und Angaben zur getroffenen Entscheidung gespeichert werden.

Der Benutzer wird bei der Eingabe darauf hingewiesen, keine Privatadressen, Klarnamen, Kontaktdaten oder sonstigen personenbezogenen Angaben Dritter in Name oder Beschreibung des Vorschlags einzutragen. Treffpunktvorschläge sind ausschließlich für allgemein nutzbare bzw. als Treffpunkt geeignete Orte vorgesehen.

Offene Treffpunktvorschläge sind für andere Mitglieder nicht sichtbar. Sie können nur durch entsprechend berechtigte Administratoren bzw. Superadministratoren geprüft werden. Erst nach einer ausdrücklichen Freigabe wird aus dem Vorschlag ein regulärer Treffpunkt des Portals. Dabei können die vorgeschlagenen Angaben vor der Freigabe administrativ korrigiert werden. Abgelehnte Vorschläge werden nicht als Treffpunkt veröffentlicht.

Zur Qualitätssicherung kann das Portal prüfen, ob bereits ein identischer oder hinreichend ähnlicher Treffpunkt vorhanden ist. Dies dient insbesondere dazu, unnötige Doppelanlagen zu vermeiden.

Der vorschlagende Benutzer kann den Bearbeitungsstatus seiner eigenen Vorschläge innerhalb des Portals sehen und nach einer Entscheidung eine interne Benachrichtigung erhalten. Administrativ berechtigte Mitarbeiter können ihrerseits über neu eingegangene, noch zu prüfende Treffpunktvorschläge informiert werden.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung im Rahmen der vom Benutzer gewünschten Vorschlagsfunktion ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Soweit die administrative Prüfung, Qualitätssicherung, Vermeidung von Doppelanlagen oder Missbrauchsabwehr darüber hinaus erforderlich ist, kann die Verarbeitung ergänzend auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen.

6.3 „Treffpunkte Live“ / zeitlich begrenzter Verfügbarkeitsstatus

Wenn du an einem Treffpunkt aktiv eingetragen bist, kann das Portal eine freiwillige Funktion bereitstellen, mit der du einen zeitlich begrenzten Verfügbarkeitsstatus für diesen Treffpunkt setzen kannst, beispielsweise „jetzt“, „heute“, „heute Abend“, „morgen“, „am Wochenende“ oder „nach Absprache“. Hierfür werden insbesondere der betroffene Treffpunkt, der gewählte Status, Beginn, Ablaufzeitpunkt und technische Zeitstempel gespeichert.

Ein solcher Live-Status kann im Zusammenhang mit dem Zweck des Portals Rückschlüsse auf dein Sexualleben zulassen. Für neue Nutzungen ist deshalb die gemeinsame ausdrückliche Treffpunkt-Einwilligung nach diesem Abschnitt erforderlich. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten ist Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO; die technische Bereitstellung der gewünschten Funktion erfolgt ergänzend auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Je nach Sichtbarkeits-, Blockierungs- und Treffpunktkonstellation kann der Status für andere berechtigte Mitglieder sichtbar sein oder eine datensparsame portalinterne bzw. Push-Benachrichtigung auslösen. Ein Live-Status ist lediglich eine freiwillige Portalangabe und keine Garantie, dass sich eine Person tatsächlich an einem bestimmten Ort befindet oder zu einer Begegnung bereit ist.

Die gemeinsame Treffpunkt-Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Der Widerruf betrifft den gesamten aktuellen Treffpunkt-Einwilligungsbereich und beendet bzw. entfernt aktive Treffpunkt-Anmeldungen, Kurzbeschreibungen, Vorlieben/NoGos, private Beobachtungen und aktive Live-Statusangaben entsprechend der vorgesehenen Widerrufsfunktion.

6.4 Gerätestandort in der Android-App

Die Android-App kann – nur nach Erteilung der entsprechenden Android-Systemberechtigung und einer bewussten Nutzung der Standortfunktion – den ungefähren oder genauen Gerätestandort verwenden, um Entfernungen zu Treffpunkten lokal auf dem Endgerät zu berechnen oder die eigene Position auf einer Karte anzuzeigen. Für diese Funktion können die Android-Berechtigungen für ungefähren bzw. genauen Standort abgefragt werden.

Der bei der reinen Umkreissuche verwendete Gerätestandort wird nach dem derzeitigen technischen Stand nicht automatisch als eigener Treffpunktvorschlag an den Portalserver übertragen. Wenn du dagegen bewusst einen neuen Treffpunkt vorschlägst und hierfür einen Kartenmarker bzw. Koordinaten übermittelst, werden diese vom Benutzer ausgewählten Treffpunktkoordinaten entsprechend Abschnitt 6.2 serverseitig verarbeitet.

Die Nutzung der Standortfunktion ist freiwillig. Wird die Android-Systemberechtigung nicht erteilt oder später entzogen, bleiben die hiervon unabhängigen Portal-Funktionen grundsätzlich nutzbar; standortbezogene Komfortfunktionen können dann eingeschränkt sein.

7. Internes Nachrichtensystem

Bei der Nutzung des Nachrichtensystems werden je nach Nachrichtenart insbesondere Absender, Empfänger, Gesprächsbezug, Nachrichtentext bzw. Bild-, Audio-, Dokument-/Anhang- oder Geschenkbezug, Versandzeitpunkt, Lesestatus, technische Nachrichtenart, Antwortbezug, Reaktionen sowie gegebenenfalls die für eine Nachricht oder Funktion berechneten Credits gespeichert.

Private Nachrichten werden nicht öffentlich angezeigt. Das Nachrichtensystem ist jedoch nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Der Server muss Nachrichten verarbeiten können, um sie zuzustellen, Sicherheitsregeln anzuwenden, gemeldete oder auffällige Inhalte zu moderieren und die nachfolgend beschriebenen Funktionen bereitzustellen.

7.1 Automatisierte Sicherheitsprüfung von Nachrichten

Neue Textnachrichten werden automatisiert auf bestimmte Sicherheitsmerkmale geprüft. Hierzu gehören insbesondere unzulässige externe Internetadressen sowie vom Betreiber konfigurierte Prüfbegriffe oder Wortvarianten, die auf mögliche schwere Regelverstöße oder rechtswidrige Inhalte hinweisen können.

Nachrichten, die eine nicht zugelassene externe Internetadresse enthalten, können bereits vor dem Versand abgewiesen werden. In diesem Fall wird die Nachricht nicht als reguläre Nachricht gespeichert und hierfür werden keine Credits berechnet.

Ein Treffer auf einen Sicherheits-Prüfbegriff führt nicht automatisch zu einer Sanktion oder zu der Feststellung, dass ein Rechtsverstoß vorliegt. Der Treffer erzeugt lediglich einen Hinweis für eine manuelle Prüfung durch entsprechend berechtigte Moderationsmitarbeiter.

Bei privaten Sprachnachrichten wird die Audiodatei serverseitig technisch normalisiert und lokal automatisiert in ein Sicherheits-Transkript umgewandelt. Dieses Transkript wird verschlüsselt gespeichert und ausschließlich für die vorgesehenen automatisierten Sicherheitsprüfungen sowie – bei einem konkreten Moderationsfall – für die erforderliche Moderation verwendet. Das Sicherheits-Transkript wird normalen Web- oder Android-Clients nicht als Nachrichteninhalt bereitgestellt.

7.2 Meldung von Chats und Profilen durch Benutzer

Benutzer können einen Chat über die dafür vorgesehene Meldefunktion an die Moderation melden. Hierbei werden insbesondere der betroffene Chat, der meldende Benutzer, Meldegrund, gegebenenfalls eine ergänzende Beschreibung und technische Zeitstempel gespeichert.

Eine Meldung macht den betreffenden Chat für entsprechend berechtigte Moderationsmitarbeiter als Moderationsfall sichtbar.

Soweit eine Profil-Meldefunktion bereitgestellt wird, können Benutzer auch ein Mitgliedsprofil zur Prüfung melden. Dabei werden insbesondere gemeldetes Profil, meldender Benutzer, Meldegrund, gegebenenfalls eine ergänzende Beschreibung sowie Bearbeitungs- und Statusangaben verarbeitet. Meldungen führen nicht automatisch zu einer Sanktion, sondern werden im vorgesehenen Moderationsprozess geprüft.

7.3 Einsichtnahme durch Moderation

Normale, unauffällige private Textnachrichten werden im Administrationsbereich nicht pauschal zur allgemeinen Durchsicht oder Volltextsuche bereitgestellt.

Ein Chatverlauf kann von entsprechend berechtigten Moderationsmitarbeitern eingesehen werden, wenn hierfür ein konkreter Moderationsfall besteht, insbesondere aufgrund einer Benutzermeldung oder eines automatisierten Sicherheits-Prüfhinweises. Bei einem berechtigten Moderationsfall können hierzu – je nach Nachrichtenart – auch verschlüsselte Chat-Bilder, das Sicherheits-Transkript einer Sprachnachricht und die zugehörige Original-Audiodatei einbezogen werden. Das bewusste Öffnen eines solchen Moderationsfalls, das Anhören einer Sprachnachricht und weitere administrative Maßnahmen können im Audit-Protokoll gespeichert werden.

Im Rahmen der Moderation kann ein berechtigter Mitarbeiter insbesondere einen Moderationshinweis bzw. eine Verwarnung direkt im Chat ausgeben. Eine solche Nachricht wird technisch als Moderationsnachricht gekennzeichnet und im Chat optisch deutlich von normalen Benutzernachrichten unterschieden.

Bei einem festgestellten Regelverstoß kann ein berechtigter Mitarbeiter den betroffenen Chatverlauf löschen. Die eigentlichen gelöschten Nachrichteninhalte werden hierbei entfernt. Für Sicherheits-, Nachweis- und Missbrauchsschutz-Zwecke können inhaltsfreie oder inhaltsarme Moderations- und Auditinformationen weiter gespeichert werden, insbesondere Zeitpunkt, betroffener Chat, ausführender Administrator, Anzahl der betroffenen Nachrichten und interner Löschgrund.

7.4 Chat-Bilder

Benutzer können innerhalb des Nachrichtensystems Bildnachrichten versenden. Vor der Speicherung werden hochgeladene Bilder sicherheitstechnisch geprüft, insbesondere hinsichtlich Dateityp, Dateigröße und Bildabmessungen. Das Bild wird serverseitig dekodiert und als neues Bild in einem einheitlichen Format erzeugt. Die ursprüngliche Upload-Datei und der ursprüngliche Dateiname werden nicht als öffentlich abrufbare Datei gespeichert.

Chat-Bilder werden außerhalb des öffentlichen Webverzeichnisses gespeichert und zusätzlich serverseitig verschlüsselt abgelegt. Die gespeicherte Datei kann deshalb nicht über einen direkten öffentlichen Dateipfad abgerufen werden. Die Entschlüsselung erfolgt ausschließlich innerhalb der Anwendung nach einer serverseitigen Zugriffsprüfung.

Die Verschlüsselung der gespeicherten Chat-Bilder ist eine Verschlüsselung der Daten auf dem Server („Verschlüsselung im Ruhezustand“) und keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Das Portal kann die Bilder im Rahmen der nachfolgend beschriebenen berechtigten Zugriffe entschlüsseln.

Da private Chat-Bilder nicht mit einer eigenen 16+/18+-Kennzeichnung versehen werden, werden sie im Rahmen des aktivierten 18+-Zugangsschutzes als besonders geschützte Bildfunktion behandelt. Der Versand und Abruf von Chat-Bildern kann deshalb eine erfolgreiche Altersverifizierung der beteiligten Benutzer voraussetzen. Textnachrichten können hiervon unabhängig weiterhin möglich sein.

Ein Chat-Bild kann grundsätzlich von den berechtigten Teilnehmern des jeweiligen Chats abgerufen werden, sofern die für Bildnachrichten geltenden Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind. Besteht ein konkreter Moderationsfall, können entsprechend berechtigte Moderationsmitarbeiter auch die zu diesem Fall gehörenden Chat-Bilder einsehen.

Zur Missbrauchs- und Sicherheitskontrolle kann der Superadministrator Chat-Bilder außerdem unabhängig davon einsehen, ob zuvor ein automatisierter Prüfhinweis oder eine Benutzermeldung vorliegt. Chat-Bilder werden hierfür in einem vom Profilbildbereich getrennten administrativen Bereich bereitgestellt. Der administrative Abruf von Vorschauen und die bewusste Anzeige eines Chat-Bildes werden protokolliert.

Chat-Bilder werden im administrativen Bereich zunächst als ungeprüft geführt. Der Superadministrator kann sie als geprüft kennzeichnen. Hierbei werden insbesondere Prüfstatus, Prüfer und Prüfzeitpunkt verarbeitet.

Verstößt ein Chat-Bild gegen die Portalregeln, kann der Superadministrator das Bild löschen. Dabei wird die verschlüsselte Bilddatei aus dem Speicher entfernt. Im Chat wird anschließend nur noch angezeigt, dass das Bild durch die Moderation entfernt wurde. Zur Nachvollziehbarkeit können Metadaten wie Chatbezug, Absender, Empfänger, Zeitpunkt, Löschzeitpunkt, ausführender Administrator und interner Löschgrund bestehen bleiben. Das gelöschte Bild selbst bleibt nicht als Moderationskopie erhalten.

7.5 Private Sprachnachrichten

Zwischen hierfür freigeschalteten und erfolgreich altersverifizierten Benutzern können private Sprachnachrichten versendet werden. Für Sprachnachrichten gelten ein serverseitig festgelegtes Zeitlimit und ein im Portal angezeigter Creditpreis. Nach dem derzeitigen technischen Stand beträgt die maximale Aufnahmedauer 60 Sekunden; der Preis kann administrativ konfiguriert werden. Sprachnachrichten verbrauchen kein gegebenenfalls vorhandenes kostenloses Textnachrichten-Kontingent.

Die Audiodatei wird vor der dauerhaften Speicherung serverseitig verarbeitet, verschlüsselt und außerhalb des öffentlichen Webverzeichnisses abgelegt. Zusätzlich wird lokal auf der Serverinfrastruktur automatisiert ein Sicherheits-Transkript erstellt. Audiodatei und Sicherheits-Transkript werden getrennt verschlüsselt gespeichert. Die Verschlüsselung ist eine Verschlüsselung im Ruhezustand und keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Das Sicherheits-Transkript dient ausschließlich der automatisierten Sicherheitsprüfung und erforderlichen Moderation. Es wird nicht als regulärer Nachrichteninhalt an den Empfänger oder andere normale Web-/Android-Clients ausgegeben. Führt die technische Audioverarbeitung, Dauerprüfung oder lokale Transkription nicht erfolgreich zum vorgesehenen Ergebnis, kann der Versand aus Sicherheitsgründen abgelehnt werden.

Bei einem konkreten Moderationsfall, insbesondere aufgrund einer Benutzermeldung oder eines Sicherheits-Prüfhinweises, können entsprechend berechtigte Moderationsmitarbeiter das Sicherheits-Transkript einsehen und die Original-Sprachnachricht anhören. Solche Zugriffe werden nach Maßgabe der vorgesehenen Audit-Funktionen protokolliert. Eine Bewertung allein aus Stimmlage, emotionalem Ausdruck oder vergleichbaren biometrischen bzw. psychologischen Merkmalen ist nicht Zweck der Funktion.

7.6 Besondere Kategorien personenbezogener Daten und ausdrückliche Einwilligungen bei privaten Nachrichten

Freie Nachrichtentexte, persönliche Geschenktexte, bewusst übermittelte Teamchat-Dokumente, Chat-Bilder und Sprachnachrichten werden von den Benutzern selbst bestimmt. Sie können deshalb Informationen enthalten, aus denen beispielsweise Gesundheit, sexuelle Orientierung, Sexualleben, politische oder religiöse Überzeugungen oder andere besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne von Art. 9 DSGVO hervorgehen.

Bitte übermittle im Nachrichtensystem nur Informationen, Dokumente, Bilder und Sprachaufnahmen, deren Verarbeitung und Offenlegung gegenüber dem jeweiligen Empfänger bzw. dem NahMoment-Team du bewusst möchtest. Private Nachrichten, Teamchat-Dokumente, Chat-Bilder und Sprachnachrichten gelten nicht allein dadurch als öffentlich gemacht, dass sie innerhalb des Portals versendet werden.

Für private Textinhalte, private Chat-Bilder und private Sprachnachrichten werden voneinander getrennte ausdrückliche Einwilligungen verwendet. Die jeweilige Einwilligung wird nur von dem Benutzer benötigt, der selbst einen Inhalt dieser Kommunikationsart senden möchte. Der Empfänger muss keine eigene Sende-Einwilligung erteilen, um einen bereits an ihn gerichteten Inhalt zu empfangen bzw. abzurufen, soweit die jeweiligen Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind. Möchte der Empfänger seinerseits einen Inhalt dieser Kommunikationsart senden, benötigt er vor diesem eigenen Versand die dafür vorgesehene eigene Einwilligung. Bereits gültige ältere Einwilligungen werden durch eine neue Fassung nicht stillschweigend inhaltlich erweitert.

7.6.1 Einwilligung für private Textinhalte

Bevor ein Benutzer selbst private Textinhalte sendet, ist eine ausdrückliche Einwilligung erforderlich. Die aktuelle Fassung umfasst private Textnachrichten, freiwillige persönliche Begleittexte virtueller Geschenke sowie Dokumentanhänge, die der Benutzer im hierfür vorgesehenen NahMoment-Teamchat bewusst versendet, soweit solche Inhalte besondere Kategorien personenbezogener Daten enthalten können. Sie umfasst deren Zustellung bzw. Bereitstellung, die erforderliche Speicherung sowie die in Abschnitt 7.1 beschriebenen Sicherheitsprüfungen und erforderlichen Moderationsmaßnahmen.

Eine bereits vor Einführung dieser erweiterten Fassung erteilte ältere Textnachrichten-Einwilligung bleibt für normale private Textnachrichten in ihrem bisherigen Umfang gültig, wird aber nicht automatisch auf neu einbezogene Teamchat-Dokumentanhänge erweitert. Für solche Dokumentanhänge ist die aktuelle Einwilligungsfassung erforderlich. Der Empfang und das Lesen eingehender Textnachrichten werden nicht davon abhängig gemacht, dass der Empfänger selbst bereits eine Einwilligung zum Senden erteilt hat.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten in selbst gesendeten privaten Textinhalten ist die ausdrückliche Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO. Die technische Bereitstellung des Nachrichtensystems und der vorgesehenen Teamchat-Dokumentfunktion erfolgt ergänzend auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Maßnahmen zur Sicherheit, Missbrauchsabwehr, Bearbeitung von Meldungen und Durchsetzung der Portalregeln können ergänzend auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen.

7.6.2 Einwilligung für private Chat-Bilder

Für das eigene Senden privater Chat-Bilder ist eine separate ausdrückliche Einwilligung erforderlich. Diese ist von der Einwilligung für private Textinhalte unabhängig. Eine Einwilligung für private Textinhalte berechtigt deshalb nicht automatisch zum Versand von Chat-Bildern und umgekehrt.

Die Einwilligung für Chat-Bilder umfasst insbesondere den Versand des vom Benutzer freiwillig ausgewählten Bildes an den von ihm gewählten Empfänger und die verschlüsselte Speicherung innerhalb des privaten Nachrichtenverlaufs. Dabei besteht keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Wie in Abschnitt 7.4 beschrieben, können berechtigte Superadministratoren Chat-Bilder im Rahmen der vorgesehenen Sicherheits- und Moderationsmaßnahmen einsehen; entsprechende administrative Zugriffe werden protokolliert.

Auch diese Einwilligung betrifft ausschließlich Chat-Bilder, die der jeweilige Benutzer selbst sendet. Empfangene Chat-Bilder können unabhängig von einer eigenen Sende-Einwilligung des Empfängers abgerufen werden, sofern die für Bildnachrichten geltenden 18+-Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten in selbst gesendeten privaten Chat-Bildern ist die ausdrückliche Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO. Die technische Bereitstellung und verschlüsselte Speicherung der Bildnachrichten erfolgt ergänzend auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Sicherheits-, Moderations- und Missbrauchsschutzmaßnahmen können ergänzend auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen.

7.6.3 Einwilligung für private Sprachnachrichten

Für das eigene Senden privater Sprachnachrichten ist eine separate ausdrückliche Einwilligung erforderlich. Sie ist von den Einwilligungen für Textnachrichten und Chat-Bilder unabhängig.

Die Einwilligung umfasst insbesondere den Versand der freiwillig aufgenommenen Audiodatei an den gewählten Empfänger, ihre verschlüsselte Speicherung, die lokale automatisierte Umwandlung in ein Sicherheits-Transkript, die automatisierte Sicherheitsprüfung dieses Transkripts sowie die in Abschnitt 7.5 beschriebenen erforderlichen Moderationszugriffe bei einem konkreten Moderationsfall.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten in selbst gesendeten Sprachnachrichten ist die ausdrückliche Einwilligung gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO. Die technische Bereitstellung, verschlüsselte Speicherung und Zustellung erfolgt ergänzend auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Sicherheits-, Moderations- und Missbrauchsschutzmaßnahmen können ergänzend auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen.

7.6.4 Nachweis und Widerruf der Nachrichteneinwilligungen

Die Einwilligungen für private Textinhalte, private Chat-Bilder und private Sprachnachrichten werden getrennt und versioniert protokolliert. Dabei werden insbesondere Einwilligungsart, Einwilligungsversion, Herkunft der Einwilligung, Zeitpunkt der Erteilung, der dabei verwendete Einwilligungstext bzw. dessen technischer Nachweis sowie gegebenenfalls der Zeitpunkt eines späteren Widerrufs gespeichert. Dies dient insbesondere dem Nachweis, welche konkrete Einwilligung erteilt oder widerrufen wurde.

Die Einwilligungen können unter Profil → Datenschutz jederzeit getrennt mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt hiervon unberührt.

Widerruf der Text-Einwilligung: Nach dem Widerruf kann der betreffende Benutzer keine neuen privaten Textinhalte mehr senden, solange er nicht erneut ausdrücklich einwilligt. Die von ihm bis dahin selbst gesendeten consentbasierten Textinhalte einschließlich persönlicher Geschenktexte werden dauerhaft aus den Unterhaltungen entfernt und durch einen neutralen Hinweis ersetzt. Von ihm über die einbezogene Teamchat-Dokumentfunktion bereitgestellte Dokumentanhänge werden entsprechend der vorgesehenen Bereinigung entfernt. Die Unterhaltung selbst sowie für Abrechnung, Moderation, Sicherheit und Nachweis erforderliche inhaltsfreie oder inhaltsarme Metadaten können erhalten bleiben. Eingehende Nachrichten des Gesprächspartners bleiben für den widerrufenden Benutzer lesbar. Bereits gesetzte Emoji-Reaktionen werden durch den Widerruf dieser Text-Einwilligung nicht entfernt.

Widerruf der Chatbild-Einwilligung: Nach dem Widerruf kann der betreffende Benutzer keine neuen Chat-Bilder mehr senden, solange er nicht erneut ausdrücklich einwilligt. Noch gespeicherte, von ihm selbst gesendete Chat-Bilddateien werden dauerhaft aus dem aktiven Speicher entfernt. Im Chat bleibt lediglich ein neutraler Hinweis zurück, dass das Bild wegen Widerrufs der Einwilligung nicht mehr verfügbar ist. Für Abrechnung, Moderation und Nachweis erforderliche Metadaten können bestehen bleiben. Empfangene Bildnachrichten des Gesprächspartners bleiben nach den bestehenden 18+-Zugangsvoraussetzungen abrufbar.

Widerruf der Sprachnachrichten-Einwilligung: Nach dem Widerruf kann der betreffende Benutzer keine neuen Sprachnachrichten mehr senden, solange er nicht erneut ausdrücklich einwilligt. Noch gespeicherte, von ihm selbst gesendete Audiodateien und zugehörige Sicherheits-Transkripte werden entsprechend der vorgesehenen Widerrufsfunktion aus dem aktiven Speicher entfernt. Im Chat kann ein neutraler Hinweis bzw. ein inhaltsfreier Nachrichtendatensatz bestehen bleiben; für Abrechnung, Moderation, Sicherheit und Nachweis erforderliche Metadaten können erhalten bleiben. Ein späteres erneutes Einwilligen stellt zuvor entfernte Audioinhalte oder Transkripte nicht wieder her.

7.7 Antworten, Reaktionen und virtuelle Geschenke

Nachrichten können einen technischen Antwortbezug zu einer früheren Nachricht enthalten. Hierfür wird gespeichert, auf welche Nachricht geantwortet wurde. Soweit eine Ursprungsnachricht später inhaltlich entfernt wird, kann der technische Bezug erhalten bleiben, ohne dass dadurch ein zuvor gelöschter Inhalt wiederhergestellt wird.

Für fremde Nachrichten können die im Portal angebotenen, fest vorgegebenen Emoji-Reaktionen gespeichert werden. Hierfür werden insbesondere reagierender Benutzer, betroffene Nachricht, verwendete Reaktion und technische Zeitstempel verarbeitet. Reaktionen verbrauchen keine Credits. Auf eigene Nachrichten kann nach der derzeitigen Portalregel geantwortet, aber keine eigene Emoji-Reaktion gesetzt werden. Für eine solche vorgegebene Reaktion ist keine Einwilligung für freie private Textinhalte erforderlich; ein Widerruf der Text-Einwilligung entfernt bereits gesetzte Reaktionen nicht.

Das Portal kann außerdem virtuelle Geschenke innerhalb eines Chats anbieten. Hierfür werden insbesondere Geschenkart, Absender, Empfänger, Gesprächsbezug, Zeitpunkt und der serverseitig festgelegte Creditpreis gespeichert. Ein optional beigefügter persönlicher Text wird als private Textnachricht behandelt und setzt die hierfür erforderliche Einwilligung voraus. Virtuelle Geschenke sind digitale Portalobjekte; der Empfänger erhält dadurch kein übertragbares Creditguthaben und keinen Anspruch auf Auszahlung oder einen Geldwert.

Rechtsgrundlage für die technische Bereitstellung von Antworten, Reaktionen und virtuellen Geschenken ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Soweit ein beigefügter Text besondere Kategorien personenbezogener Daten enthält, gelten ergänzend die Regelungen und Einwilligungen für private Textnachrichten.

7.8 Portalinterne Benachrichtigungen

Das Portal kann angemeldeten Benutzern eine interne Benachrichtigungs- und Aktivitätszentrale bereitstellen. Hierfür werden je nach Ereignis insbesondere Benutzerbezug, Benachrichtigungstyp, kurze Bezeichnung, ein datensparsamer Hinweistext, Zielbereich innerhalb des Portals, gegebenenfalls ein technischer Bezug zu dem betroffenen Objekt, Erstellungszeitpunkt sowie der Gelesen-/Ungelesen-Status gespeichert.

Benachrichtigungen können insbesondere bei neuen privaten Text-, Bild- oder Sprachnachrichten, virtuellen Geschenken, neuer sichtbarer Aktivität an eigenen oder privat beobachteten Treffpunkten, Antworten des Supports, Entscheidungen der Fotomoderation sowie Entscheidungen über eigene Treffpunktvorschläge entstehen. Der eigentliche Text einer privaten Nachricht wird für die Benachrichtigung nicht noch einmal in der Benachrichtigungstabelle gespeichert. Bei Treffpunkt-Aktivitätsmeldungen wird nicht mitgeteilt, welches konkrete Mitglied die neue Aktivität ausgelöst hat.

Administrativ berechtigte Mitarbeiter können außerdem eine interne administrative Benachrichtigung erhalten, wenn ein neuer Treffpunktvorschlag zur Prüfung eingegangen ist. Diese Benachrichtigung dient ausschließlich dazu, den administrativen Prüf- und Freigabeworkflow anzustoßen.

Mehrere gleichartige Ereignisse können zu einem bestehenden aktuellen Hinweis zusammengefasst bzw. dessen Zeitpunkt aktualisiert werden, damit nicht für jede einzelne Nachricht oder denselben Bezug unnötig viele Benachrichtigungseinträge entstehen. Beim Öffnen des zugehörigen Bereichs oder durch eine ausdrückliche Nutzeraktion kann ein Hinweis als gelesen markiert werden.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Benachrichtigungsmetadaten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Benachrichtigungsfunktion Bestandteil der vom Benutzer genutzten Portal-Funktionen ist. Soweit eine Benachrichtigung auf einer einwilligungsbedürftigen Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten beruht, insbesondere bei privater Treffpunkt-Beobachtung oder eigener Treffpunkt-Anmeldung, gilt zusätzlich die hierfür erteilte ausdrückliche Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.

7.9 Benutzerblockierungen

Benutzer können andere Mitglieder innerhalb des Portals blockieren. Hierfür wird gespeichert, welches Benutzerkonto welches andere Benutzerkonto blockiert hat sowie wann die Blockierung angelegt wurde. Die eigene Blockliste ist nur für das blockierende Benutzerkonto bestimmt; das andere Mitglied erhält über das Anlegen der Blockierung keine gesonderte Benachrichtigung.

Solange zwischen zwei Benutzerkonten mindestens eine Blockierung besteht, sind neue Text-, Bild- und Sprachnachrichten sowie virtuelle Geschenke zwischen diesen Konten in beide Richtungen gesperrt. Bereits bestehende Chatverläufe bleiben für die Beteiligten grundsätzlich erhalten, damit bisherige Kommunikation nachvollzogen und gegebenenfalls weiterhin gemeldet werden kann. An Treffpunkten werden sich die betroffenen Benutzer gegenseitig nicht mehr als Interessenten angezeigt; blockierte Kontakte lösen außerdem keine neue Treffpunkt-Aktivitätsbenachrichtigung füreinander aus.

Eine eigene Blockierung kann jederzeit über die Blockliste wieder aufgehoben werden. Haben beide Benutzer einander jeweils selbst blockiert, bleibt die Kontaktbeschränkung bestehen, bis keine der beiden Blockierungen mehr aktiv ist.

Rechtsgrundlage für die technische Bereitstellung der Blockierfunktion ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Soweit die Funktion zugleich dem Schutz vor unerwünschter Kontaktaufnahme, Belästigung oder Missbrauch dient, kann die Verarbeitung ergänzend auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen.

8. Credits, Upgrades, PayPal-Zahlungen und Rechnungen

Für Credits und Upgrades speichern wir insbesondere Guthaben, Buchungsbetrag, Buchungsgrund, Saldo nach der Buchung, Paket, zusätzliche Foto-Slots, Zeitpunkte und gegebenenfalls Zahlungsreferenzen. Credit-Buchungen werden als nachvollziehbarer Kontoauszug geführt und nicht nachträglich frei überschrieben.

Für kostenpflichtige Textnachrichten, Bildnachrichten, Sprachnachrichten und virtuelle Geschenke können unterschiedliche Credit-Preise gelten. Bild- und Sprachnachrichten sowie virtuelle Geschenke sind nicht Bestandteil eines gegebenenfalls verfügbaren kostenlosen Textnachrichten-Kontingents. Für die technische Nachvollziehbarkeit können Angaben darüber gespeichert werden, dass ein kostenloses Nachrichtenkontingent bereits verbraucht wurde, ohne dass hierfür der dazugehörige Nachrichtentext dauerhaft in einem separaten Kontingentprotokoll gespeichert werden muss.

8.1 Kostenpflichtige Pakete und PayPal

Soweit eine kostenpflichtige Zahlung über PayPal aktiviert und von dir gestartet wird, werden die für den Zahlungsvorgang erforderlichen Daten an PayPal übermittelt bzw. von PayPal zurückgemeldet. Hierzu gehören insbesondere technische Bestell- und Transaktionsreferenzen, Betrag, Währung, Zahlungsstatus sowie gegebenenfalls Angaben zu Gebühren, Rückerstattungen oder Rückbelastungen.

Vor Beginn einer kostenpflichtigen Buchung zeigt das Portal Preis und Leistungsumfang des gewählten Pakets an. Für die gewünschte sofortige Bereitstellung der digitalen Paketleistungen wird pro Kauf eine gesonderte Bestätigung abgefragt. Zum Nachweis werden insbesondere gespeichert, ob die sofortige Vertragserfüllung ausdrücklich verlangt und die Kenntnis vom möglichen Verlust des Widerrufsrechts bestätigt wurde, die Version und der vollständige Wortlaut dieser Erklärung, eine kryptografische Prüfsumme des Erklärungstextes, Zeitpunkt und Herkunft der Erklärung (Webportal oder Android-App) sowie Version und Prüfsumme des beim Kauf zugrunde gelegten AGB-Stands.

Nach erfolgreicher PayPal-Freigabe wird eine Vertragsbestätigung an die verifizierte Konto-E-Mail-Adresse versendet. Hierfür können zusätzlich Versandzeitpunkt, technischer Versandstatus, Anzahl vorübergehender Versandversuche und eine auf das erforderliche Maß begrenzte technische Fehlerangabe verarbeitet werden. Der beim Kauf zugrunde gelegte AGB-Stand wird der Vertragsbestätigung als Textdatei beigefügt. Nach erfolgreichem PayPal-Capture werden die zum Kaufzeitpunkt festgeschriebenen Paketdaten, insbesondere Paketname, Credits, zusätzliche Foto-Slots, Preis und Währung, als Buchungs- und Zahlungsnachweis gespeichert.

PayPal-Zahlungen werden zusätzlich durch serverseitige PayPal-Webhooks synchronisiert. Eingehende Webhook-Nachrichten werden anhand der von PayPal bereitgestellten Signaturinformationen und der für die jeweilige PayPal-Umgebung hinterlegten Webhook-Konfiguration geprüft. Hierdurch können insbesondere Freigabe, erfolgreicher oder fehlgeschlagener Zahlungseinzug, ausstehende Zahlungen, Rückerstattungen und Rückbelastungen auch dann verarbeitet werden, wenn der Benutzer nach einem Zahlungsvorgang nicht ordnungsgemäß zum Portal zurückkehrt.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der für Bestellung, Vertragsbestätigung, Zahlungsabwicklung und Bereitstellung des gekauften Pakets erforderlichen Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Soweit Nachweise über die abgegebene Erklärung, den Vertragsinhalt oder die gesetzlich erforderliche Bestätigung zur Erfüllung rechtlicher Pflichten erforderlich sind, kann die Verarbeitung zusätzlich auf Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO beruhen. Die Aufbewahrung erforderlicher Nachweise zur Abwehr oder Durchsetzung von Rechtsansprüchen kann ergänzend auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen.

Zur Vermeidung von Doppelbuchungen werden PayPal-Ereignisse und Zahlungsvorgänge technisch eindeutig zugeordnet und idempotent verarbeitet.

Bei Rückerstattungen können insbesondere Rückerstattungsreferenz, Rückerstattungsbetrag, Zeitpunkt, Status sowie von PayPal bereitgestellte Gebühren- und Nettowerte gespeichert werden. Bereits gutgeschriebene Credits oder zusätzliche Foto-Slots werden durch eine PayPal-Rückerstattung nicht automatisch technisch wieder entzogen. Eine gegebenenfalls erforderliche Behandlung bereits genutzter Leistungen ist davon getrennt zu beurteilen.

Die in Abschnitt 3 beschriebene 1,00-EUR-Autorisierung zur Altersverifizierung ist von einer kostenpflichtigen Bestellung oder Credit-Buchung zu unterscheiden. Sie dient ausschließlich dem dort beschriebenen Verifizierungsverfahren und wird im vorgesehenen Ablauf nicht als Kaufpreis eingezogen.

8.2 Rechnungen

Für erfolgreich abgeschlossene produktive Zahlungsvorgänge kann das Portal eine PDF-Rechnung bereitstellen. Die Rechnung kann sowohl dem betreffenden Benutzer als auch entsprechend berechtigten Administratoren im Buchhaltungsbereich zum Download zur Verfügung stehen.

Zur Erstellung und dauerhaften Nachvollziehbarkeit einer Rechnung werden die hierfür erforderlichen Rechnungsdaten zum Zeitpunkt der Rechnungserstellung als unveränderlicher Rechnungssnapshot gespeichert. Hierzu können insbesondere gehören:

  • eine eindeutige und fortlaufende Rechnungsnummer,
  • Rechnungs- und Leistungsdatum,
  • Name und Kontaktdaten des leistenden Unternehmens,
  • steuerliche Unternehmensangaben, soweit für die Rechnung erforderlich,
  • Name bzw. Anzeigename und E-Mail-Adresse des Käufers,
  • Bezeichnung und Umfang des erworbenen Pakets,
  • Credits und gegebenenfalls zusätzliche Foto-Slots,
  • Netto-, Steuer- und Bruttobeträge bzw. ein Hinweis auf eine anwendbare Steuerbefreiung,
  • Zahlungsart,
  • interne Bestellreferenz sowie gegebenenfalls die PayPal-Capture-Referenz.

Spätere Änderungen an Unternehmensdaten, Paketen oder Preiseinstellungen verändern eine bereits erzeugte Rechnung nicht nachträglich.

Eine spätere Rückerstattung verändert ebenfalls nicht die ursprüngliche Rechnung. Rückerstattungen und vergleichbare Korrekturvorgänge werden getrennt im Zahlungs- und Buchhaltungsbereich dokumentiert.

Für Rechnungs- und Zahlungsdaten können gesetzliche handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungspflichten bestehen.

8.3 Sprachnachrichten, virtuelle Geschenke und Creditbuchungen

Bei kostenpflichtigen Kommunikationsfunktionen wird der jeweils geltende Creditpreis vor bzw. im Zusammenhang mit der Nutzung angezeigt und serverseitig geprüft. Die Buchung wird dem authentifizierten Benutzerkonto zugeordnet und im Credit-Kontoauszug nachvollziehbar dokumentiert. Für Sprachnachrichten und virtuelle Geschenke gelten die in Abschnitt 7 beschriebenen zusätzlichen Inhalts- und Einwilligungsregeln.

Virtuelle Geschenke führen beim Empfänger nicht zu einer Creditgutschrift und stellen kein auszahlbares Guthaben dar. Für den Absender wird der verwendete Creditbetrag als Portalbuchung dokumentiert.

9. Protokoll-, Moderations-, Präsenz- und Sicherheitsdaten

Zur Absicherung des Portals werden technische und administrative Ereignisse protokolliert. Je nach Vorgang können Zeitstempel, Benutzer-/Admin-Bezug, Aktion, betroffenes Objekt, aufgerufener Bereich, HTTP-Methode, IP-Adresse und technische Browserinformationen erfasst werden.

Hierzu gehören insbesondere sicherheitsrelevante Anmeldungen und 2FA-Vorgänge, Android-API-Sitzungen und Geräteereignisse, Altersverifizierungsvorgänge, administrative Änderungen, Moderationszugriffe, das Öffnen geschützter Chat-Bilder, das berechtigte Anhören moderierter Sprachnachrichten, Moderationsentscheidungen, Löschmaßnahmen, Zahlungsvorgänge und andere sicherheitsrelevante Aktionen.

Die Protokolle dienen insbesondere der IT-Sicherheit, Fehleranalyse, Missbrauchsabwehr, Aufklärung von Sicherheitsvorfällen sowie der Nachvollziehbarkeit administrativer Eingriffe und sicherheitsrelevanter Vorgänge.

9.1 Online-Status und letzte Portalaktivität

Für angemeldete Benutzer kann das Portal technisch erfassen, wann zuletzt eine authentifizierte Aktivität innerhalb des Portals stattgefunden hat. Diese Information wird unter anderem verwendet, um den technischen Sitzungsbetrieb zu unterstützen und der Administration eine zusammengefasste Information über aktuell aktive Benutzer bereitzustellen.

Als „online“ gilt für die administrative Live-Übersicht ein angemeldetes aktives Benutzerkonto, bei dem innerhalb der letzten fünf Minuten eine Portalaktivität festgestellt wurde. Die administrative Dashboard-Anzeige stellt hierbei insbesondere die Anzahl der aktuell aktiven Benutzer dar.

Der serverseitig ermittelte Online-Status kann außerdem in Mitglieder- und Chatfunktionen gegenüber anderen angemeldeten Benutzern in datensparsamer Form angezeigt werden, beispielsweise als grüner Online-Punkt oder der Hinweis „online“. Er kann auch für passende „Gerade online“-Vorschläge verwendet werden. Dabei werden Sichtbarkeit, Blockierungen und die hierfür vorgesehenen Such-/Matchingregeln berücksichtigt.

9.2 Erkennung möglicher Mehrfachkonten und Missbrauchsabwehr

Zum Schutz vor missbräuchlichen Mehrfachregistrierungen und zur Absicherung des Portals können technische Sicherheitsmerkmale verschiedener Benutzerkonten miteinander verglichen werden. Ein technischer Treffer führt nicht automatisch zu einer Sperre oder Sanktion, sondern erzeugt lediglich einen Hinweis für eine manuelle Prüfung durch entsprechend berechtigte Administratoren.

Für diese Prüfung können insbesondere folgende Merkmale berücksichtigt werden:

  • die Nutzung derselben oder wiederholt übereinstimmender Netzwerkverbindungen,
  • zeitliche Zusammenhänge zwischen Registrierungen oder Portalaktivitäten,
  • eine zufällig erzeugte, ausschließlich für dieses Portal verwendete Browser-Gerätekennung,
  • das Zusammentreffen mehrerer technischer Sicherheitsmerkmale.

Die für die Mehrfachkonto-Prüfung verwendete IP-Adresse wird innerhalb dieses speziellen Prüfverfahrens nicht als vollständige IP-Adresse dauerhaft gespeichert. Für den technischen Vergleich wird ein mit einem serverseitig geschützten Schlüssel erzeugter kryptografischer Prüfwert verwendet. Für die administrative Darstellung kann zusätzlich eine gekürzte bzw. maskierte Darstellung des betreffenden IP-Netzes verwendet werden.

Die portalinterne Gerätekennung wird zufällig erzeugt und enthält für sich genommen weder Namen, E-Mail-Adresse noch andere unmittelbar lesbare Profildaten. Sie dient ausschließlich der portalinternen Sicherheits- und Missbrauchsabwehr und wird nicht zum seitenübergreifenden Tracking oder zu Werbezwecken eingesetzt.

Aus mehreren Sicherheitsmerkmalen kann ein technischer Risikowert gebildet werden. Eine gemeinsame IP-Adresse allein wird bewusst nur als Indiz bewertet, weil beispielsweise Personen desselben Haushalts, Mobilfunknetze, Firmen- oder Hotel-WLANs sowie VPN-Verbindungen legitimerweise dieselbe öffentliche IP-Adresse nutzen können.

Eine Übereinstimmung derselben portalinternen Gerätekennung kann als stärkeres technisches Indiz berücksichtigt werden. Auch ein hoher Risikowert führt jedoch nicht automatisch zu einer Kontosperre. Die Entscheidung über einen Verdachtsfall erfolgt durch eine manuelle administrative Prüfung.

Administrativ berechtigte Mitarbeiter können einen solchen Fall insbesondere als „offen“, „legitim“ oder „Mehrfachkonto bestätigt“ bewerten und hierzu eine interne Prüfnotiz speichern. Auch die Bewertung „Mehrfachkonto bestätigt“ führt technisch nicht automatisch zu einer Sperre; gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen werden gesondert entschieden.

Neue technische Sicherheitsmerkmale werden standardmäßig für einen Prüfzeitraum von 90 Tagen berücksichtigt. Bereits administrativ bewertete Sicherheitsfälle und zugehörige Prüfvermerke können darüber hinaus gespeichert werden, soweit dies für Missbrauchsabwehr, Nachvollziehbarkeit, Rechtsverteidigung oder die Vermeidung wiederholter Fehlbewertungen erforderlich ist.

Rechtsgrundlage für Maßnahmen zur IT-Sicherheit, Betrugs- und Missbrauchsabwehr sowie zum Schutz anderer Benutzer und des Portalbetriebs ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Das berechtigte Interesse besteht insbesondere in der Verhinderung missbräuchlicher Mehrfachregistrierungen, Umgehungen von Sperren, Manipulationen und sonstigen Sicherheitsbeeinträchtigungen.

9.3 DSA-Meldungen, Entscheidungen, interne Überprüfung und Art.-18-Prüfungen

Neben den allgemeinen Community- und Sicherheitsmeldungen stellt NahMoment ein getrenntes elektronisches Verfahren für Meldungen möglicherweise rechtswidriger Inhalte bereit. Eine solche DSA-Meldung kann je nach Nutzungskontext auch ohne angemeldetes Benutzerkonto abgegeben werden. Verarbeitet werden dabei insbesondere eine Vorgangsnummer, Kategorie und Inhaltstyp, die konkrete Fundstelle bzw. Inhaltsreferenz, die rechtliche Erläuterung des Melders, die Gutglaubenserklärung, erforderliche Kontaktangaben, Bearbeitungsstatus und technische Zeitstempel. Ist der Melder angemeldet, kann der Vorgang dem Benutzerkonto zugeordnet und für die Kommunikation die serverseitig verifizierte Konto-E-Mail verwendet werden. Soweit technisch sicher festgestellt, können außerdem das betroffene Benutzerkonto oder interne Inhaltsbezüge dem Vorgang zugeordnet werden.

Bei der Bearbeitung einer DSA-Meldung können eine dokumentierte Entscheidung und die hierfür erforderlichen Begründungsdaten verarbeitet werden. Hierzu gehören insbesondere Entscheidungsergebnis, Tatsachengrundlage, einschlägige AGB-/Community- bzw. Rechtsgrundlage, konkrete Begründung, Angaben über den Einsatz automatisierter Mittel, die Bestätigung einer menschlichen Prüfung, Art und Dauer einer etwaigen Beschränkung, das betroffene Benutzerkonto sowie der Status der vorgesehenen Benachrichtigungen. Eine automatisierte Sicherheitsprüfung allein führt nicht zu einer abschließenden Sanktion.

Soweit für eine Entscheidung eine interne Überprüfung vorgesehen ist, können Melder und betroffene Mitglieder über das hierfür bereitgestellte Verfahren einen sicheren Zugangslink anfordern. Hierfür werden insbesondere Vorgangs-/Entscheidungsbezug, Rolle des Beschwerdeführers, E-Mail-Adresse, gegebenenfalls Benutzerkonto, Beschwerdebegründung, Status, Prüfvermerke, Ergebnis, Begründung, Folgemaßnahme und technische Zeitstempel verarbeitet. Der für den Zugangslink verwendete zufällige Token wird serverseitig nicht im Klartext gespeichert, sondern nur in gehashter Form; er ist nur zeitlich begrenzt verwendbar.

Für die zentrale DSA-Kontaktstelle werden die Angaben verarbeitet, die eine anfragende Person oder Behörde für die Kommunikation übermittelt. Die DSA-Kontaktstelle ist von der Meldung eines konkreten rechtswidrigen Inhalts und von der internen Überprüfung einer Entscheidung getrennt.

Ergeben sich im Rahmen eines DSA-Vorgangs konkrete Anhaltspunkte für einen möglichen gesetzlichen Meldefall wegen einer Straftat, die eine Gefahr für das Leben oder die Sicherheit einer Person oder von Personen darstellt, kann der Vorgang einer besonders beschränkten Art.-18-Prüfung zugeführt werden. Dabei können insbesondere Eskalationsgrund, Prüfstatus, Entscheidung, zuständige Bearbeiter und – wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind – Angaben zur dokumentierten Übermittlung an eine zuständige Strafverfolgungs- oder Justizbehörde verarbeitet werden. Eine solche Eskalation ist noch keine Feststellung einer Straftat. Die Entscheidung und eine etwaige Behördenmeldung erfolgen nach dem derzeitigen technischen Verfahren nicht automatisch aufgrund eines Prüfbegriffs oder Risikowerts.

Rechtsgrundlage für Verarbeitungen, die zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten nach der Verordnung (EU) 2022/2065 (Digital Services Act) erforderlich sind, ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit den jeweils einschlägigen DSA-Vorgaben. Ergänzende Verarbeitungen zur Sicherheit, Missbrauchsabwehr, Nachweisführung und Rechtsverteidigung können auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen. Enthält eine Meldung besondere Kategorien personenbezogener Daten oder Angaben zu Straftaten, werden solche Angaben nur verarbeitet, soweit dies für die Bearbeitung des Vorgangs erforderlich und datenschutzrechtlich zulässig ist. Zugriffe innerhalb der Administration sind rollen- und berechtigungsbezogen beschränkt und werden soweit vorgesehen auditiert.

10. Cookies, Gerätekennung, Reichweitenstatistik und Informationen auf deinem Endgerät

Für den technischen Betrieb verwendet das Portal insbesondere das Session-Cookie DPORTAL26SID für Sitzung, Anmeldung und Sicherheitsfunktionen sowie DPORTAL26CONSENT als pseudonyme Kennung, über die deine Cookie-/Karten-Auswahl serverseitig wiedergefunden wird.

Für die in Abschnitt 9.2 beschriebene Sicherheits- und Mehrfachkonto-Prüfung kann zusätzlich die zufällige portalinterne Gerätekennung DPORTAL26DID gespeichert werden. Dieses Cookie dient ausschließlich der Sicherheit und Missbrauchsabwehr innerhalb dieses Portals.

DPORTAL26DID ist nicht für JavaScript zugänglich und wird mit geeigneten Cookie-Sicherheitsmerkmalen verwendet. Die Gerätekennung ist für eine technische Gültigkeitsdauer von bis zu 180 Tagen vorgesehen. Die daraus gewonnenen Sicherheitsmerkmale werden standardmäßig für den in Abschnitt 9.2 beschriebenen Prüfzeitraum berücksichtigt.

Die Gerätekennung wird nicht für Werbung, Profilbildung zu Marketingzwecken oder ein Tracking über andere Webseiten hinweg eingesetzt.

Notwendige Technologien werden ohne optionale Tracking-Zwecke eingesetzt. Optionale Kategorien wie Statistik, Marketing und externe Kartendarstellung bleiben deaktiviert, bis du sie über die Cookie-Einstellungen freigibst. Für nicht technisch notwendige Zugriffe auf Informationen im Endgerät wird eine Einwilligung nach § 25 TDDDG eingeholt, soweit dies erforderlich ist.

10.1 Eigene Portalwerbung und externe Werbe-/Affiliate-Anbieter

Das Portal kann eigene, serverseitig gesteuerte Werbekampagnen im Webportal und in der Android-App anzeigen. Diese eigenen Anzeigen werden ohne externen Werbe-Code, fremdes Werbe-SDK oder fremde Tracking-Pixel ausgeliefert. Kampagnen können für alle geeigneten Benutzer oder – sofern eine Kampagne ausdrücklich nur für verifizierte Erwachsene bestimmt ist – ausschließlich für tatsächlich serverseitig altersverifizierte Benutzer vorgesehen sein.

Zusätzlich kann das Webportal externe Werbe- oder Affiliate-Anzeigen über einen vom jeweiligen Drittanbieter bereitgestellten Einbindungscode laden. Solche Anbieter-Codes werden ausschließlich berücksichtigt, wenn du die optionale Kategorie „Marketing“ in den Cookie-Einstellungen ausdrücklich erlaubt hast. Ohne diese Einwilligung wird der externe Anbieter-Code nicht an deinen Browser ausgeliefert; die Android-App erhält solche externen Code-Kampagnen nach dem derzeitigen technischen Stand grundsätzlich nicht.

Der externe Anbieter-Code wird technisch getrennt von der eigentlichen NahMoment-Seite in einem abgeschotteten Werberahmen ausgeführt. Beim Laden einer solchen Anzeige stellt dein Browser jedoch eine direkte Verbindung zu den im Anbieter-Code vorgesehenen externen Servern her. Dabei können der jeweilige Werbe- oder Affiliate-Anbieter und gegebenenfalls dessen technische Dienstleister insbesondere deine IP-Adresse, Browser-/Geräteinformationen, Zeitpunkt, angeforderte Werberessource, Referrer-Informationen und kampagnenbezogene Kennungen verarbeiten. Je nach eingesetztem Anbieter-Code können außerdem Cookies oder vergleichbare Informationen auf deinem Endgerät gespeichert bzw. ausgelesen und Anzeigen, Klicks oder nachfolgende Transaktionen technisch zugeordnet werden.

Soweit eine Awin-Kampagne eingesetzt wird, können Werbemittel insbesondere von Domains der Awin-Gruppe geladen und Klicks über Awin weitergeleitet werden. Awin betreibt ein Affiliate-Marketing-Netzwerk und kann dabei nach eigener Datenschutzerklärung pseudonyme technische Nutzungs-, Klick-, Geräte- und Transaktionsdaten für die Zuordnung und Abrechnung von Affiliate-Vorgängen verarbeiten. Weitere Informationen stellt Awin unter https://www.awin.com/de/datenschutzerklarung bereit. Werden künftig andere externe Werbe- oder Affiliate-Anbieter eingesetzt, können entsprechend deren Server und Datenschutzinformationen maßgeblich sein.

Klickst du auf eine externe Werbeanzeige, wird die Zielseite außerhalb des abgeschotteten Werberahmens in einem neuen Browser-Tab bzw. externen Browser geöffnet. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt die weitere Verarbeitung auf der Zielseite nach den Datenschutzinformationen und Bedingungen des jeweiligen Zielanbieters.

Zur Begrenzung der Anzeigenhäufigkeit kann für dein Benutzerkonto insbesondere gespeichert werden, wann wieder eine Werbeanzeige zulässig ist, welche Kampagne zuletzt gezeigt wurde, wann sie angezeigt wurde, auf welcher Oberfläche die Anzeige erfolgte und wie oft sie angezeigt wurde. Der serverseitige Abstand zwischen Werbeanzeigen wird nach der derzeitigen Konfiguration innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters zufällig bestimmt und gilt gemeinsam für Web und Android. Für Kampagnen können außerdem aggregierte bzw. kampagnenbezogene Anzeige- und Klickzahlen verarbeitet werden.

Private Nachrichten, Chat-Bilder, Sprachnachrichten, Treffpunkt-Vorlieben/NoGos, die Profilangabe „Ich suche“ oder andere besondere Kategorien personenbezogener Daten werden durch NahMoment nicht zur Bildung eines verhaltensbezogenen Werbeprofils verwendet.

Rechtsgrundlage für die technisch begrenzte Ausspielung eigener NahMoment-Werbung und die Vermeidung übermäßig häufiger Anzeigen kann Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO sein. Das Laden externer Werbe- oder Affiliate-Technologien erfolgt auf Grundlage deiner Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und – soweit Informationen in deiner Endeinrichtung gespeichert oder ausgelesen werden – auf Grundlage der hierfür erforderlichen Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG. Du kannst die Kategorie „Marketing“ jederzeit über die Cookie-Einstellungen mit Wirkung für die Zukunft deaktivieren. Danach werden keine neuen externen Anbieter-Code-Anzeigen mehr geladen; eine bereits beim Drittanbieter erfolgte Verarbeitung richtet sich hinsichtlich Löschung und weiterer Verarbeitung nach den jeweiligen Datenschutzinformationen des Drittanbieters.

Anonyme Seitenaufrufe: Unabhängig von der optionalen Statistik-Einwilligung kann der Server für erfolgreich ausgelieferte HTML-Seiten ausschließlich eine Tages-Summe der Seitenaufrufe erhöhen. Dabei speichert dieses Zählmodul keine Besucherkennung, keine Einstiegs- oder Folgeseite, keinen Referrer, keine Browser- oder Bildschirmdaten, keine Standortdaten und keine IP-Adresse. Diese Summen erlauben keine Ermittlung eindeutiger Besucher.

Optionale Statistik: Nur wenn du die Kategorie „Statistik“ ausdrücklich erlaubst, wird pro Besuch ein pseudonymer Besuchsdatensatz angelegt. Erfasst werden die Einstiegsseite ohne URL-Abfrageparameter, die Referrer-Domain bzw. „Direkt“, Browser und Hauptversion, Betriebssystem, Gerätetyp, Bildschirmauflösung, eine vor der Speicherung gekürzte IP-Adresse sowie – sofern die Geo-Auswertung aktiviert ist – ungefähr Land und Region/Bundesland. Einzelne Folgeseiten innerhalb desselben Besuchs werden nicht gespeichert. Ein neuer Besuch beginnt nach einer längeren Inaktivität; standardmäßig werden 30 Minuten verwendet. Die pseudonyme Zuordnung erfolgt nur auf Basis der bestehenden Consent-Kennung und wird nicht für Marketingzwecke verwendet.

IPv4-Adressen werden für die Statistik vor der Speicherung auf ein /24-Präfix gekürzt, IPv6-Adressen auf /48. Die vollständige IP-Adresse wird nicht in den Statistiktabellen gespeichert. Für die optionale ungefähre Geo-Zuordnung wird – sofern vom Betreiber aktiviert – ausschließlich der bereits gekürzte IP-Präfix an den Dienst DB-IP übermittelt; die vollständige Besucher-IP wird nicht an diesen Geo-Dienst gesendet. Ergebnisse werden serverseitig nach dem gekürzten Präfix zwischengespeichert, um wiederholte Abfragen zu vermeiden. Die Standortbestimmung ist technisch bedingt nur näherungsweise.

Rechtsgrundlage für die optionale Statistik ist deine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO in Verbindung mit den einschlägigen Vorgaben für Zugriffe auf Informationen der Endeinrichtung. Du kannst die Statistik-Einwilligung jederzeit über die Cookie-Einstellungen widerrufen. Bei einem Widerruf werden die unter deiner Consent-Kennung gespeicherten Besuchsdatensätze aus der Reichweitenstatistik entfernt; die rein anonymen Tages-Summen bleiben hiervon unberührt.

11. Karten

Webportal: Die interaktive Treffpunktkarte im Web ist optional. Erst nach deiner Freigabe für externe Karten lädt dein Browser Karteninhalte von OpenFreeMap auf Basis von OpenStreetMap-Daten. Dabei wird technisch eine Verbindung zum Kartendienst hergestellt; hierbei können insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt und technische Browserinformationen übertragen werden. Ohne diese Freigabe bleibt die externe Karte im Web deaktiviert.

Android-App: In der Android-App werden Kartendaten nach dem derzeitigen technischen Stand über einen serverseitigen Karten-Proxy des Portals bereitgestellt. Das Endgerät ruft die Kartenkacheln, Schrift- bzw. Darstellungsressourcen damit grundsätzlich vom Portalserver ab; der Portalserver kann seinerseits erforderliche Kartendaten von OpenFreeMap bzw. den hierfür genutzten Quellen abrufen und zwischenspeichern. Dadurch wird eine direkte Verbindung der Android-App zu OpenFreeMap für diese Kartenressourcen vermieden.

Die Karten dienen der Darstellung von Treffpunkten und – bei bewusster Freigabe der Standortfunktion in Android – gegebenenfalls der lokalen Darstellung des eigenen Gerätestandorts. Die Regeln zur Android-Standortnutzung ergeben sich ergänzend aus Abschnitt 6.4.

12. E-Mail, Newsletter, Push-Benachrichtigungen, Zahlungsdienste und Empfänger von Daten

Für E-Mail-Bestätigungen, Sicherheitscodes und weitere Systemnachrichten wird der vom Betreiber konfigurierte SMTP-Dienst genutzt.

12.1 Freiwilliger Newsletter und Marketing-E-Mails

Soweit angeboten, kannst du ausdrücklich einwilligen, per E-Mail einen Newsletter mit Neuigkeiten, Angeboten, Credit-Aktionen oder Informationen über neue Portal-Funktionen zu erhalten. Die Newsletter-Einwilligung wird getrennt von technisch oder vertraglich erforderlichen Systemnachrichten erfasst und mit Version, Textnachweis, Herkunft, Zeitpunkt der Erteilung und gegebenenfalls Widerrufszeitpunkt dokumentiert.

Eine bei der Registrierung gewählte Newsletter-Option wird erst nach erfolgreicher Bestätigung der Registrierung bzw. E-Mail-Adresse für das Benutzerkonto wirksam. Die Einwilligung kann jederzeit über die dafür vorgesehene Einstellung oder einen bereitgestellten Abmeldelink mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Sicherheits-, Vertrags-, Zahlungs- und sonstige notwendige Systemnachrichten sind hiervon unabhängig.

Rechtsgrundlage für Newsletter und freiwillige Marketing-E-Mails ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO sowie – soweit einschlägig – die zusätzlich erforderliche Einwilligung für elektronische Direktwerbung. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.

12.2 Push-Benachrichtigungen in der Android-App / Firebase Cloud Messaging

Für Push-Benachrichtigungen in der Android-App wird Firebase Cloud Messaging (FCM) von Google eingesetzt. Hierfür wird eine technische App-/Installationskennung bzw. ein Push-Registrierungstoken erzeugt und dem registrierten Gerät im Portal zugeordnet. Das Portal kann außerdem speichern, ob Push für ein Gerät aktiviert ist, wann ein Token zuletzt registriert bzw. aktualisiert wurde und ob ein Token wegen Ungültigkeit entfernt wurde.

Transaktionale Push-Benachrichtigungen können – abhängig von deinen Einstellungen – beispielsweise auf neue Nachrichten, Treffpunkt-Aktivitäten, Supportvorgänge oder Fotomoderationsereignisse hinweisen. Die Push-Payload wird datensparsam gestaltet; private Nachrichtentexte, private Bilder, Audioinhalte und Sicherheits-Transkripte werden nicht als eigentlicher Push-Nachrichteninhalt an Google/Firebase übermittelt. Geschützte Inhalte werden erst nach Öffnen der App über die authentifizierte Portal-API geladen.

Zusätzlich kann eine freiwillige, getrennte Einwilligung für Marketing-Push-Nachrichten angeboten werden, beispielsweise für Angebote, Credit-Aktionen, Neuigkeiten oder neue Funktionen. Diese Einwilligung kann in der App mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Bereits noch nicht versendete Marketingaufträge werden nach Maßgabe der technischen Funktion neutralisiert bzw. nicht mehr zugestellt.

Bei Nutzung von FCM verarbeitet Google/Firebase insbesondere technische Installations- bzw. Registrierungskennungen und für die Zustellung erforderliche Verbindungs- und Betriebsdaten. Firebase Cloud Messaging wird auf globaler Google-Infrastruktur betrieben; eine Verarbeitung kann daher auch außerhalb der EU/des EWR stattfinden. Für die Verarbeitung durch Google gelten die hierfür einschlägigen Firebase-/Google-Datenschutz- und Datenverarbeitungsbedingungen.

Rechtsgrundlage für erforderliche transaktionale Push-Funktionen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit die Benachrichtigung Bestandteil einer vom Benutzer aktivierten Portal-Funktion ist. Sicherheitsbezogene Push-Funktionen können ergänzend auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruhen. Freiwillige Marketing-Push-Nachrichten beruhen auf Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Im Rahmen des technischen Betriebs können außerdem Hosting-/Serverdienstleister und – nur bei Nutzung der jeweiligen Funktion – Karten-, Geo- oder Zahlungsdienstleister Daten erhalten.

Bei Nutzung der Altersverifizierung erhält PayPal die für die Durchführung des in Abschnitt 3 beschriebenen Vorgangs erforderlichen Daten. Die Karteneingabe erfolgt unmittelbar über die von PayPal bereitgestellten Komponenten. Das Portal erhält nicht die vollständige Kartennummer oder Kartenprüfnummer, sondern nur die für die Durchführung und Bewertung des Verifizierungsvorgangs erforderlichen technischen Rückmeldungen.

Bei kostenpflichtigen Paketkäufen erhält PayPal die für die Zahlungsabwicklung erforderlichen Informationen. Das Portal verarbeitet von PayPal zurückgemeldete Zahlungs-, Capture-, Gebühren-, Rückerstattungs- und Statusinformationen sowie technische Webhook-Nachrichten, soweit diese für Zahlungsabwicklung, Buchhaltung, Missbrauchsschutz und Nachweis erforderlich sind.

PayPal kann im Rahmen seiner eigenen Leistungserbringung weitere Dienstleister, Zahlungsnetzwerke, Kartenherausgeber und Finanzinstitute einbeziehen. Die Verarbeitung durch PayPal und die von PayPal eingesetzten Empfänger richtet sich nach den für PayPal geltenden Datenschutzinformationen.

Bei aktivierter Statistik- und Geo-Einwilligung kann ausschließlich der bereits gekürzte IP-Präfix zur ungefähren Bestimmung von Land und Region an DB-IP übermittelt werden.

Wenn du die optionale Kategorie „Marketing“ erlaubst und eine externe Anbieter-Code-Kampagne ausgeliefert wird, erhält der jeweilige Werbe- oder Affiliate-Anbieter die beim Laden des Werbemittels technisch entstehenden Daten unmittelbar von deinem Browser. Bei Awin-Kampagnen kann dies insbesondere die Awin-Gruppe betreffen. Weitere Empfänger können sich aus dem konkret eingesetzten Anbieter-Code und den Datenschutzinformationen des jeweiligen Werbe- oder Affiliate-Anbieters ergeben.

Soweit im Rahmen eines DSA-Vorgangs die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Meldung an eine zuständige Strafverfolgungs- oder Justizbehörde vorliegen, können die hierfür erforderlichen und vorhandenen einschlägigen Informationen an die zuständige Behörde übermittelt werden.

Die QR-Code-Erzeugung für die portalinterne Zwei-Faktor-Authentifizierung erfolgt ohne Übermittlung des TOTP-Geheimnisses an einen externen QR-Code-Dienst.

Eine Weitergabe personenbezogener Daten erfolgt nur, soweit sie für die jeweilige Funktion erforderlich ist, eine Einwilligung vorliegt oder eine sonstige gesetzliche Grundlage besteht.

13. Speicherdauer und Löschung

Kontodaten werden grundsätzlich für die Dauer des aktiven Benutzerkontos gespeichert, soweit keine gesetzlichen, vertraglichen oder sicherheitsbezogenen Gründe eine darüber hinausgehende Aufbewahrung erfordern. Wird ein Benutzerkonto endgültig stillgelegt, erfolgt im Portal eine kontrollierte irreversible Anonymisierung anstelle einer einfachen physischen Löschung des Benutzer-Datensatzes.

Bei dieser Anonymisierung wird der Zugang dauerhaft deaktiviert und der interne Kontostatus auf „deleted“ gesetzt. Personenbezogene Profildaten und operative Zugangsdaten werden entfernt oder neutralisiert; hierzu gehören insbesondere die bisherige E-Mail-Adresse, Passwortzugang, Altersverifizierungsstatus, Profildaten, Profil- und Galeriebilder, MFA-Daten, Präsenzdaten, aktive Treffpunkt-Anmeldungen und private Treffpunkt-Beobachtungen. Die personenbezogene Zuordnung zu vorhandenen Treffpunktvorschlägen wird im Rahmen der Anonymisierung entfernt. Für andere Mitglieder erscheint das Konto anschließend neutral als „Benutzer existiert nicht mehr“.

Gemeinsame private Textnachrichten werden bei der Account-Anonymisierung nicht allein wegen der Stilllegung des Kontos aus den Unterhaltungen des Gesprächspartners entfernt. Sie bleiben als Bestandteil des gemeinsamen Gesprächsverlaufs erhalten; der frühere Profilbezug wird jedoch neutralisiert. Vom anonymisierten Benutzer gesendete Chat-Bild- und Audioinhalte sowie Profil- und Galeriebilder werden entfernt; zugehörige Sicherheits-Transkripte werden entsprechend der vorgesehenen Bereinigung entfernt. Registrierte Android-Geräte, aktive API-Sitzungen und Push-Zuordnungen werden aufgehoben bzw. bereinigt. Benachrichtigungstexte und Buchungsbeschreibungen, die den früheren Anzeigenamen unnötig fortführen würden, können neutralisiert werden.

Bestimmte interne Datensätze bleiben trotz Anonymisierung erhalten, soweit dies für referenzielle Integrität, Abrechnung, gesetzliche Aufbewahrung, Rechenschaftspflichten, Missbrauchsabwehr oder Rechtsverteidigung erforderlich ist. Hierzu können insbesondere gemeinsame Unterhaltungen, Moderationsfälle, Rechtstext-Nachweise, Einwilligungsnachweise, Credit- und Paketbuchungen, PayPal-Zahlungsdaten, Rechnungen und reduzierte Audit-Nachweise gehören. Noch aktive Einwilligungen werden im Rahmen der Anonymisierung als widerrufen gekennzeichnet.

Profilinhalte, Nachrichten, Chat-Bilder, Buchungsdaten, Moderationsdaten und Sicherheitsdaten werden so lange gespeichert, wie dies für die jeweilige Portal-Funktion, Missbrauchsabwehr, Rechtsverteidigung oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten erforderlich ist.

Der im Benutzerkonto gespeicherte Status einer erfolgreichen Altersverifizierung einschließlich Verifizierungszeitpunkt und technischer Verfahrenskennzeichnung wird grundsätzlich für die Dauer gespeichert, in der dieser Status zur Bereitstellung und Absicherung der 18+-Funktionen des Benutzerkontos erforderlich ist.

Vorübergehend während einer Altersverifizierung verwendete technische Sitzungs- und Vorgangsreferenzen werden nicht als dauerhafte Kartendaten im Benutzerprofil gespeichert. Sicherheits- und Auditinformationen über erfolgreiche oder fehlgeschlagene Verifizierungsvorgänge können so lange gespeichert werden, wie dies für Sicherheit, Missbrauchsabwehr und Nachweiszwecke erforderlich ist.

Für Daten, die PayPal im Rahmen der Altersverifizierung oder eines Zahlungsvorgangs in eigener Verantwortung verarbeitet, gelten die jeweiligen Aufbewahrungsregelungen von PayPal.

Wird ein Chatverlauf durch die Moderation gelöscht, werden die betroffenen Nachrichteninhalte entfernt. Inhaltsfreie oder inhaltsarme Moderations- und Auditinformationen können zur Nachvollziehbarkeit des Vorgangs fortbestehen.

DSA-Meldungen, zugehörige Entscheidungen, interne Überprüfungen und gegebenenfalls Art.-18-Prüfungen werden so lange gespeichert, wie dies für die Bearbeitung, gesetzliche Rechenschafts- und Informationspflichten, die vorgesehene Beschwerdemöglichkeit, Nachweiszwecke und Rechtsverteidigung erforderlich ist. Für beschwerdefähige Entscheidungen muss insbesondere der hierfür vorgesehene Überprüfungszeitraum berücksichtigt werden. Zeitlich begrenzte Zugangstokens für die interne Überprüfung werden nur für ihren vorgesehenen kurzen Gültigkeitszeitraum verwendet; serverseitig wird nur der Hash des Tokens gespeichert. Soweit eine längere Speicherung nicht mehr erforderlich ist und keine gesetzlichen Aufbewahrungs- oder Nachweisgründe entgegenstehen, werden die Daten nach Maßgabe der vorgesehenen Datenpflege gelöscht oder auf den noch erforderlichen Umfang reduziert.

Wird ein Chat-Bild durch die Moderation gelöscht, wird die verschlüsselte Bilddatei aus dem aktiven Storage entfernt. Erhalten bleiben können ausschließlich für Moderation, Abrechnung und Nachweis erforderliche Metadaten, insbesondere Chatbezug, Beteiligte, Versandzeitpunkt, berechnete Credits, Prüf- und Löschstatus sowie administrativer Löschgrund.

Wird die Einwilligung für private Textinhalte widerrufen, werden die vom widerrufenden Benutzer bis dahin selbst gesendeten consentbasierten Textinhalte einschließlich persönlicher Geschenktexte dauerhaft entfernt und im gemeinsamen Verlauf durch einen neutralen Hinweis ersetzt. Von ihm über die einbezogene Teamchat-Dokumentfunktion bereitgestellte Dokumentanhänge werden entsprechend der vorgesehenen Bereinigung entfernt. Die Unterhaltung sowie für Abrechnung, Moderation, Sicherheit und Nachweis erforderliche Metadaten können erhalten bleiben. Bereits gesetzte Emoji-Reaktionen bleiben von diesem Widerruf unberührt. Ein späteres erneutes Einwilligen stellt die zuvor entfernten Inhalte oder Dokumente nicht wieder her.

Wird die separate Einwilligung für private Chat-Bilder widerrufen, werden die noch gespeicherten, vom widerrufenden Benutzer selbst gesendeten Chat-Bilddateien dauerhaft aus dem aktiven Speicher entfernt. Der Bilddatensatz kann als inhaltsloser Nachweis mit Löschstatus und erforderlichen Metadaten bestehen bleiben. Ein späteres erneutes Einwilligen stellt zuvor entfernte Bilddateien nicht wieder her.

Wird die Einwilligung für private Sprachnachrichten widerrufen, werden die noch gespeicherten, vom widerrufenden Benutzer selbst gesendeten Audiodateien und zugehörigen Sicherheits-Transkripte entsprechend der vorgesehenen Widerrufsfunktion aus dem aktiven Speicher entfernt. Inhaltsfreie Nachrichten-, Abrechnungs-, Moderations- oder Auditmetadaten können bestehen bleiben, soweit dies für die jeweiligen Zwecke erforderlich ist.

Die Dokumentation erteilter und widerrufener Art.-9-Einwilligungen kann mit Einwilligungsart, Version, Zeitpunkt, Textnachweis und Widerrufszeitpunkt so lange gespeichert werden, wie dies zum Nachweis der Einwilligung, ihres Inhalts und ihres Widerrufs sowie für Rechenschafts- und Rechtsverteidigungszwecke erforderlich ist.

Daten einer aktivierten Zwei-Faktor-Authentifizierung werden für die Dauer der Nutzung dieser Sicherheitsfunktion verarbeitet. Zeitlich begrenzte Bestätigungs- und Sicherheitscodes werden nach Ablauf nicht mehr zur Authentifizierung verwendet.

Registrierte Android-Geräte und zugehörige API-Sitzungen werden für die Dauer ihrer Nutzung bzw. solange gespeichert, wie sie für Geräteverwaltung, Sicherheit und Sitzungsbetrieb erforderlich sind. Widerrufene oder abgelaufene Sitzungen und ungültige Push-Registrierungen können im Rahmen der technischen Datenpflege entfernt oder auf einen für Sicherheits- und Nachweiszwecke erforderlichen reduzierten Status zurückgeführt werden.

Nachweise über Newsletter- und Marketing-Push-Einwilligungen können mit Version, Textnachweis, Erteilungs- und Widerrufszeitpunkt so lange gespeichert werden, wie dies für Rechenschafts- und Rechtsverteidigungszwecke erforderlich ist. Aktive Versandberechtigungen werden nach Widerruf nicht weiter für zukünftige Werbung verwendet.

Werbezustände wie nächster zulässiger Anzeigezeitpunkt, zuletzt angezeigte Kampagne und kampagnenbezogene Anzeige-/Klickdaten werden nur so lange verarbeitet, wie dies für Kampagnensteuerung, Frequenzbegrenzung, Auswertung und Missbrauchsschutz erforderlich ist.

Technische Präsenzdaten zur Feststellung aktueller Portalaktivität werden nur so lange verarbeitet, wie dies für die jeweilige Sicherheits-, Sitzungs- und Live-Übersichtsfunktion erforderlich ist.

Ein zeitlich begrenzter Treffpunkt-Live-Status wird nur für den jeweils vorgesehenen Gültigkeitszeitraum als aktiver Status verwendet und danach nicht mehr als aktuelle Verfügbarkeit angezeigt. Er kann im Rahmen der vorgesehenen Datenpflege entfernt werden; Einwilligungs- und erforderliche Sicherheits-/Nachweisdaten können hiervon getrennt bestehen bleiben.

Eine private Treffpunkt-Beobachtung wird gespeichert, solange du den betreffenden Treffpunkt beobachtest. Beendest du eine einzelne Beobachtung, wird die entsprechende Benutzer-Treffpunkt-Zuordnung entfernt. Widerrufst du die aktuelle gemeinsame Treffpunkt-Einwilligung über die Einwilligungsverwaltung, werden sämtliche privaten Treffpunkt-Beobachtungen gelöscht und die weiteren davon erfassten aktiven Treffpunkt-Funktionen wie oben beschrieben beendet bzw. bereinigt. Die Dokumentation einer erteilten oder widerrufenen Einwilligung kann unabhängig davon so lange gespeichert werden, wie dies zum Nachweis der datenschutzrechtlichen Einwilligung bzw. ihres Widerrufs erforderlich ist.

Treffpunktvorschläge werden mindestens so lange gespeichert, wie dies für ihre administrative Prüfung und die Mitteilung der Entscheidung erforderlich ist. Nach Freigabe oder Ablehnung können Vorschlagsstatus, vorgeschlagene Treffpunktdaten, Bearbeitungszeitpunkte und administrative Entscheidungs- bzw. Rückmeldedaten so lange erhalten bleiben, wie dies für Nachvollziehbarkeit, Qualitätssicherung, Vermeidung wiederholter Doppelvorschläge oder Missbrauchsabwehr erforderlich ist. Bei der Anonymisierung des vorschlagenden Benutzerkontos wird die personenbezogene Zuordnung des Vorschlags zu diesem Konto entfernt; der sachliche Vorschlags- und Prüfdatensatz kann ohne diesen Benutzerbezug fortbestehen, soweit er weiterhin erforderlich ist.

Benutzerblockierungen werden gespeichert, solange die jeweilige Blockierung aktiv ist. Hebt der blockierende Benutzer seine Blockierung auf, wird diese Blockierungszuordnung entfernt. Bei der Anonymisierung eines beteiligten Benutzerkontos werden zugehörige aktive Blockierungszuordnungen im Rahmen der Kontobereinigung entfernt, soweit keine abweichende gesetzliche oder sicherheitsbezogene Aufbewahrung erforderlich ist.

Portalinterne Benachrichtigungsmetadaten einschließlich ihres Gelesen-/Ungelesen-Status werden so lange gespeichert, wie dies für die Benachrichtigungs- und Aktivitätsfunktion des Benutzerkontos erforderlich ist. Soweit der zugrunde liegende Funktionsbezug entfällt, können zugehörige Benachrichtigungen im Rahmen der jeweiligen Portal-Funktion entfernt werden. Nachrichtentexte werden nicht zusätzlich allein für die Benachrichtigungszentrale dupliziert.

Für die Mehrfachkonto- und Missbrauchserkennung neu gewonnene technische Sicherheitsmerkmale werden standardmäßig für einen Zeitraum von 90 Tagen berücksichtigt. Die portalinterne Gerätekennung kann für bis zu 180 Tage auf dem Endgerät gespeichert werden. Administrativ geprüfte Verdachtsfälle und zugehörige interne Prüfvermerke können darüber hinaus gespeichert werden, soweit dies für Missbrauchsabwehr, Nachvollziehbarkeit oder Rechtsverteidigung erforderlich ist.

Zahlungs-, Buchhaltungs-, Rechnungs- und steuerlich relevante Unterlagen können gesetzlichen Aufbewahrungsfristen unterliegen. Bereits erstellte Rechnungen und die hierfür gespeicherten unveränderlichen Rechnungsdaten können deshalb auch nach einer späteren Änderung oder Anonymisierung des Benutzerkontos so lange aufbewahrt werden, wie dies gesetzlich erforderlich ist.

Nachweise zu einem Paketkauf, insbesondere der beim einzelnen Kauf verwendete Erklärungstext und seine Version, Zeitpunkt und Herkunft der Bestätigung, der zugeordnete AGB-Stand sowie der Versandnachweis der Vertragsbestätigung, können zusammen mit dem jeweiligen Zahlungs- und Vertragsnachweis so lange aufbewahrt werden, wie dies zur Erfüllung gesetzlicher Nachweis- oder Aufbewahrungspflichten sowie zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist.

Das Portal führt für mehrere Datenarten eine regelmäßige automatisierte Datenpflege mit begrenzten Aufbewahrungszeiträumen durch. Soweit im Administrationsbereich konfigurierbar, werden die dort festgelegten Fristen innerhalb technisch vorgegebener Mindest- und Höchstgrenzen angewendet. Standardmäßig werden insbesondere Benutzer-Benachrichtigungen nach 180 Tagen, abgelehnte Profil-/Galeriebilder nach 30 Tagen, Support-Anhänge geschlossener Tickets nach 180 Tagen und geschlossene Supporttickets nach 365 Tagen entfernt, sofern keine zulässige Aufbewahrungssperre entgegensteht.

Bei Audit-Protokollen werden standardmäßig nach 90 Tagen Detaildaten wie IP-Adresse, User-Agent, Request-Pfad, Request-Methode und Detailinformationen entfernt; ein reduzierter Nachweis über Aktion, Zeitpunkt, Akteur und betroffenes Objekt kann standardmäßig bis zu 1.095 Tage bestehen bleiben. Abgeschlossene Nachrichten-Moderationsereignisse werden standardmäßig nach 1.095 Tagen entfernt. Bewertete Mehrfachkonto-Fälle werden standardmäßig nach 365 Tagen entfernt, sofern keine zulässige Aufbewahrungssperre besteht. Die pseudonyme Cookie-/Karten-/Statistik-Einwilligungshistorie wird standardmäßig nach 1.095 Tagen entfernt. Art.-9-Einwilligungsnachweise und Rechtstext-Nachweise sind von dieser allgemeinen Cookie-Consent-Bereinigung nicht umfasst.

Einwilligungsbasiert erhobene Besuchsdatensätze der Reichweitenstatistik werden nach dem im Administrationsbereich festgelegten Zeitraum automatisch gelöscht; vorgesehen sind 30 bis 365 Tage, standardmäßig 90 Tage. Rein anonyme Tages-Summen der Seitenaufrufe können bis zu 730 Tage vorgehalten werden.

14. Deine Rechte

Du hast nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch.

Insbesondere kannst du nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen der Verarbeitung personenbezogener Daten widersprechen, die auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO gestützt wird. Dies betrifft insbesondere bestimmte Verarbeitungen zur Sicherheits- und Missbrauchsabwehr. Ob einem Widerspruch entsprochen werden kann, hängt von den gesetzlichen Voraussetzungen und den im Einzelfall bestehenden zwingenden schutzwürdigen Gründen ab.

Erteilte Einwilligungen kannst du jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt hiervon unberührt.

Zur Ausübung deiner Rechte nutze bitte die im Impressum hinterlegte Kontaktmöglichkeit.

15. Beschwerderecht

Du hast das Recht, dich bei einer zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren, wenn du der Ansicht bist, dass die Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten gegen Datenschutzrecht verstößt.

Dieses datenschutzrechtliche Beschwerderecht ist von dem unter Abschnitt 9.3 beschriebenen internen DSA-Überprüfungsverfahren für Entscheidungen über Inhalte oder Konten getrennt. Die Nutzung des einen Verfahrens schließt die Wahrnehmung anderer gesetzlicher Rechte nicht aus.

16. Änderungen

Diese Datenschutzinformationen werden angepasst, wenn sich Funktionen, eingesetzte Dienste oder rechtliche Anforderungen ändern. Das jeweils angezeigte Aktualisierungsdatum ist maßgeblich.